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Amber Island

Hintergrund

Dieses Jahr waren wir an meinem Geburt­stag in Mau­ri­tius. Geburt­stage feiern wir meis­tens mit Erleb­nis­sen, damit magis­che Erin­nerun­gen mit diesem beson­deren Tagen in Verbindung bleiben. Zunächst waren wir uns unsich­er, was wir in der Nähe von Grand Baie erleben soll­ten, da wir viele größere Aktio­nen entwed­er für andere Tage geplant hat­ten oder sie im weit­er ent­fer­n­ten Süden der Insel lagen. Nach eini­gen Recherchen fan­den wir eine Insel, die wir vorher noch nicht auf unser­er Buck­etlist hat­ten, Amber Island (Ile d’Am­bre). Für die Erkun­dung dieser Insel fan­den wir eine ganz beson­dere Tour.

Us on Amber Island

Kayak Tour

Für diesen Tag bucht­en wir uns eine Kayak­tour mit Sea Kayak Adven­tures. In drei Stun­den wür­den wir zur Insel rüber pad­deln, dort über die Beson­der­heit­en der Man­groven (Bäume und Sträuch­er) ler­nen, schwimmen/schnorcheln gehen und eine kleine Wan­derung über die Insel machen. Pro Per­son kostet die Tour 1800 MUR (33,40 Euro oder 55,83 AUD). Außer­dem sind kleine Erfrischun­gen zusät­zlich mit enthalten.

Spannende Funktion der Insel

Am Anfang der Tour beka­men wir unser Kajak zuge­ord­net. Ins­ge­samt waren wir eine Gruppe von sechs Leuten. Sobald wir im Wass­er waren fuhr der Guide voran und wir pad­del­ten so gut wie möglich hin­ter­her. Nach einem kurzen Moment von Chaos fan­den wir einen guten Rhyth­mus und so ging es recht zügig rüber zur Insel. Das beson­dere an Amber Island ist, dass die Insel von Man­groven umgeben ist. Wir lern­ten, dass diese Bäume im Salzwass­er wach­sen. Außer­dem erfüllen sie gle­ich mehrere Funk­tio­nen im Sys­tem der Natur. Zum einen bieten sie der Küste von Mau­ri­tius Schutz vor Ero­sion und Wellen und zum anderen dienen die Wurzeln im Wass­er unter­schiedlichen Fis­charten sowohl zum Schutz als auch Nahrung. Beim Vor­beipad­deln sahen wir, dass das Wass­er einen leicht­en Film hat­te. Der Guide erk­lärte uns, dass die Wurzeln der Pflanzen das Wass­er fil­tern wür­den und so mehr Salz im Wass­er zurückbleibt.

Wir im Kajak

Mit neuen Eindrücken weiter paddeln

Kon­stant pad­del­ten wir ent­lang der Insel. Einige Male sog­ar gegen eine Strö­mung und so beanspruchte die Kajak­tour viel Kraft. Den­noch war die Schön­heit der Insel den Aufwand wert. An manchen Eck­en schwammen wir durch schmale Gänge die mit wun­der­schö­nen Pflanzen­bö­gen geschmückt waren.

Das kleine Man­groven Paradies hin­ter­ließ einen bleiben­den Ein­druck. Nur der Fakt, dass Mau­ri­tius einst von diesen Pflanzen kom­plett umrun­det wurde und mit dem Men­schen 98% davon ver­schwan­den, hin­ter­ließ ein trau­riges Gefühl. Nach­dem in der Ver­gan­gen­heit viel Schaden angerichtet wurde, scheinen jet­zt viele Bemühun­gen da zu sein die Natur wieder zu beleben.

Schnorcheln

Wenn die Kräfte aus­ge­hen und die Muskeln warm sind, dann wird es Zeit für eine Abküh­lung. Die Kajaks wur­den am Ufer der Insel gesichert und wir kon­nten im sehr salzi­gen Wass­er auf Erkun­dungs­tour gehen. So fan­den wir die zuvor genan­nten Fis­che zwis­chen den Wurzeln unter Wass­er. Nach ein­er kurzen Zeit ergaben sich Gespräche mit den anderen Teil­nehmern der Tour und dann gab es ein absolutes High­light. Zur Erfrischung beka­men wir eine geschälte Ananas, die sich im Wass­er ziem­lich gut genießen ließ. Auch wenn es nur wie eine Kleinigkeit wirkt, wird genau dieser Moment stets in mein­er Erin­nerung bleiben. Die saftig süße Ananas im angenehmen Wass­er unter tro­pis­chen Son­nen­schein, solche Momente sind Gold wert.

Fish

Amber Island

Nach­dem Schnorcheln pad­del­ten wir zum näch­sten Ziel, einem Zugang zur Insel. Dort gab es erneut Snacks und erfrischende Getränke, bevor die Gruppe auf Erkun­dungs­tour gehen kon­nte. Während der kleinen Pause bekam ich ein kleines Geburt­stagsständ­chen (Jen­ny kon­nte sich das natür­lich nicht nehmen lassen), was mich sehr freute, weil dieser Tag von vorne bis hin­ten per­fekt war.

Amber Island

Schließlich macht­en wir eine eigen­ständi­ge Wan­derung durch die Natur der Insel. Eine strahlend grüne Veg­e­ta­tion ließ wenig Sonne durch. Die Stim­mung blieb fröh­lich und am Ende der Insel gab es eine kleine Gruppe von Men­schen die mit einem Pick­nick und Musik vergnüglich den Nach­mit­tag belebte. Auf dem Rück­weg war­fen wir noch einen Blick auf die his­torischen Ruinen der Insel und so nährte sich das Aben­teuer dem Ende entgegen.

Fazit

Amber Island war ein­er der Über­raschun­gen unser­er Mau­ri­tius­reise. Vorher nicht auf der Buck­etlist gehabt und jet­zt ist es eine unser­er Lieblingserin­nerun­gen. Diese Tour ist per­fekt, für Reisende, die ein vielfältiges Aben­teuer erleben wollen. Auch wenn nach der Tour Jen­nys und meine Arme kom­plett geschlaucht waren, würde ich eine Kajak­tour nach Amber Island empfehlen.

~Daniel

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