Australia Day 2021

Am Aus­tralia Day feiern die Aus­tralier die Ent­deck­ung Aus­traliens, meis­tens gibt es Paraden und ein Feuer­w­erk. Feuer­w­erke sind in Aus­tralien beson­ders, da Pri­vat­per­so­n­en nicht erlaubt ist eigene Feuer­w­erke zu ver­anstal­ten, auf­grund der hohen Gefahr für Buschfeuer.

Für die Abo­rig­ines — die Ure­in­wohn­er — ist dieser Tag immer wieder eine Erin­nerung an einen der schlimm­sten Tage ihrer Geschichte. Es ist der Tag, an dem sie ver­sklavt wur­den. Deswe­gen fordern sie das Datum des Aus­tralia Days zu tauschen. Auch wir sind dafür.

Am let­ztem Aus­tralia Day absolvierten wir ger­ade unsere Aupairs in Port Hed­land. Da dieser Tag ein Feiertag ist, hat­ten wir glück­licher­weise frei. Wir macht­en uns einen schö­nen Tag, ange­fan­gen mit einem entspan­nten Früh­stück am Strand und einem unser­er geliebten Strandspaziergänge. Später am Tag fuhren wir auch noch zum Kan­ga­roo Retreat, um ein let­ztes Mal unsere kleinen Babykän­gus zu füt­tern. Sie sind so schnell groß gewor­den. Danach macht­en wir einen kurzen Zwis­chen­stopp, um zu duschen.

Gegen Abend ging es dann für uns auf das große Sport­feld. Dort hat­ten sich einige Men­schen ver­sam­melt, die sich an den ver­schiede­nen Stän­den umsa­hen oder auf der Rasen­fläche saßen. Die Stände verkauften Essen und Trinken, schmink­ten Kinder und es gab zwei Hüpf­bur­gen, lei­der nur für Kinder.

Wir sucht­en uns einen Platz, von dem aus wir die Bühne sehen kon­nten. Die Sän­gerin war wirk­lich gut. Eigentlich woll­ten wir uns dort mit ein­er unser­er Aupair­fam­i­lien tre­f­fen, allerd­ings sagten sie kurzfristig ab. So ver­bracht­en wir einen schö­nen Abend mit­ten auf einem Rasen­spielfeld mit wun­der­schön­er Livemusik.

Wirk­lich span­nend wurde es, als angekündigt wurde, dass in eini­gen Minuten das Licht abgeschal­tet wer­den würde. Die Kinder soll­ten zurück zu ihren Eltern gehen. Nach ein biss­chen Chaos, was darauf fol­gte, schal­teten sie endlich das Licht aus. Vorher mussten wir natür­lich noch eine Rede über uns erge­hen lassen.

Dann begann das Feuer­w­erk. Es war wun­der­schön und sollte das High­light des Abends wer­den. Lei­der war der Wind so ungün­stig, dass sehr viel Staub zu uns gewe­ht wurde. Irgend­wann bekam ich auch noch etwas ins Auge. Das war der Moment, wo wir zum Aus­gang gin­gen. Von dort schaut­en wir uns den Rest an, also aus sicher­er Entfernung.

Dies gab uns den Vorteil nach dem Feuer­w­erk schnell Land zu gewin­nen. Wir sparten uns den größten Teil des Autochaos. Nach etwa fünf Minuten Aut­o­fahrt war es dann auch schon geschafft. Es War ein schön­er Tag uns ein schön­er Abend, aber unser erster Aus­tralia Day war defin­i­tiv bess­er. Allerd­ings gab es da noch kein Coro­na und Ade­laide ist defin­i­tiv nicht mit Port Hed­land vergleichbar.

 

~ Jen­ny

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