Bucketlist 2026
Hier soll es 2026 wieder aufwärts gehen und wie könntest du das Jahr besser starten als mit einer Bucketliste für das kommende Jahr. Wir haben die ruhigen Tage genutzt und…
Hier soll es 2026 wieder aufwärts gehen und wie könntest du das Jahr besser starten als mit einer Bucketliste für das kommende Jahr. Wir haben die ruhigen Tage genutzt und…
Wir sind vier Jahre in Australien gereist, waren für drei Monate in Europa. Danach sind wir für ein Jahr nach Südafrika aufgebrochen, bevor wir zu unserem Happy-Place Australien zurückgekehrt sind.…
Da unser eigentliches Placement erst Anfang August anfangen würde (mehr dazu hier), wurde Daniel als Mediaintern und ich als Backup “eingestellt”. In diesem Text möchte ich über meine Erfahrung sprechen.
Als Backup wird ein Apprentice Trails Guide bezeichnet. Dieser übernimmt auf den Bushwalks die Rolle des zweiten Gewehrs oder kann unter Aufsicht auch als Leadguide laufen. Weiterhin fallen Aufgaben im Camp an, wie es aufhübschen, Sachen reparieren, Feuerholz sammeln usw. (mehr …)
Seit Ende Januar befinden wir uns in Südafrika. Zunächst machten wir eine Ausbildung zum Safari Guide und jetzt sind wir in unserer Praktikumszeit. Das ganze Abenteuer hat viele Träume verwirklicht und unser Wissen über wilde Tiere und die Natur deutlich gesteigert. Doch hat dieses Jahr auch seine Schattenseiten, die zwischen abenteuerlichen Stunden im Busch nicht so auffallen. Hier geht es explizit um die Dinge, welche uns vor einige Herausforderungen gestellt haben, die Downsides of the Journey. (mehr …)
Zu unserem Jahreskurs im südafrikanischen Busch gehören unter anderem auch zwei Kurse über Vögel, also hier ein kleines Vogel ABC. Vögel und Vögel beobachten ist übrigens sehr interessant, dann im Gegensatz zu so manchen größeren Tieren sind Vögel tagsüber so ziemlich immer in Bewegung.
Der African Hoopoe ist ein ziemlich cooler Vogel. Er hat eine orange-Rote Farbe mit schwarz-weißen Streifen auf den Flügeln und einem aufgestellten Kamm auf dem Kopf. Sein Ruf klingt ungefähr so: hoop-hoop-hoop (mehr …)
Daniel und ich haben die Safariguideausbildung als Paar in Südafrika absolviert. Dabei sind uns sowohl Vor- als auch Nachteile aufgefallen, die wir gerne mit dir teilen wollen für den Fall, dass du ebenfalls überlegst mit deinem Partner eine Safariguideausbildung als Paar zu machen oder wenn du gerne wissen willst, wie du mit einem Paar auf deiner Safariguideausbildung umgehen sollst.
Ein Vorteil deine Safariguideausbildung als Paar zu machen ist, dass du bestimmtes Equipment und die Lernmaterialien in nur einfacher Ausfertigung kaufen musst. So konnten wir uns Bücher teilen und ein zweites Gerät mit der gleichen App verbinden. (mehr …)
Für ein Jahr sind wir nach Südafrika gereist, um eine Safari Guide Ausbildung zu absolvieren. Wir wollten die Erfahrung im Busch, Skills um ohne Hilfsmittel klar zu kommen und hauptsächlich der menschlichen Welt entkommen. Schon in Australien merkten wir, dass wir uns zur Natur hingezogen fühlten. Es dauerte jedoch nicht lange bis die Enttäuschung und die Realität einsetzten. Diese Gedanken gelten nur für unsere Erfahrungen in Südafrika, wir haben in Botswana deutlich wildere Ecken gesehen. Also ist der Busch noch wild? (mehr …)
Generell gehört Südafrika zu den wärmsten Ländern der Welt, dabei musst du allerdings berücksichtigen, wo du dich in Südafrika aufhälst. Das WEtter in Südafrika ist sehr variable. Wir waren hauptsächlich im Norden unterwegs in der Nähe des Kruger Nationalparks, sowie zwischen Hoedspruit und Tzaneen.
An der Westküste ist es wohl deutlich kälter und verregneter. Der Süden ist vermutlich ebenfalls kühler. Sehr selten gibt es in Johannesburg sogar Schnee.
Die Sonne hier ist nicht so krass wie in Australien. Du siehst viel von der Sonne, vor allem im Sommer, wo Temperaturen von 40 Grad Celsius nichts seltenes sind. Die Dreißiger werden nahezu immer erreicht. Wenn die Sonne verdeckt ist oder untergeht, dann fällt die Temperatur gleich etwas ab. (mehr …)
Hier kommen die, unserer Meinung nach, Most underrated animals in south Africa. Diese Tiere bekommen nicht den Respekt, der ihnen zusteht, werden als hässlich bezeichnet oder spielen eine riesige Rolle im Ökosystem, was vielen Menschen gar nicht klar ist.
Das Erdferkel ist das Tier, was unglaublich viel zum Ökosystem beiträgt. Es buddelt sehr viele Löcher und Höhlen, in denen dann auch andere Tiere ein Zuhause finden, so zum Beispiel der Pangolin.
Pangolins sind Schuppentiere, sie ernähren sich ausschließlich von Ameisen und Termiten. Es ist unwahrscheinlich einen Pangolin in freier Wildbahn zu sehen. Zum einen sind sie nachtaktiv und zum anderen sind sie die meist gewilderte Tierart in Afrika. Ihre Zahlen gehen also stark zurück. Viele Menschen wissen nicht einmal, was Pangolins sind. (mehr …)
Die ist unsere Ausbildung zum Safariguide. Allerdings gibt es, wie in jedem Bereich, verschiedene Level. In unserem 1 year professional field guide Kurs haben wir als Anfänger angefangen, also mit der untersten Qualifikation. In diesem Text erkläre ich dir welche Kurse alle in dem 1 year professional field guide Kurs enthalten sind und welche Qualifikationen du damit erwirbst.
Der ganze Spaß startet mit einem dreitägigen Erste Hilfe Kurs im Busch. Du bist im Busch, du lebst im Busch, du lernst im Busch, aber es geht um erste Hilfe, was natürlich keine Game Drives enthält. Wenn du Glück hast kannst du deinen Instructor aber überreden auf einen Sundowner zu gehen. Das ist ein kurzer Drive raus in den Busch, um den Sonnenuntergang zu sehen.
Der erste Hilfe Kurs ist notwendig, da du diesen brauchst, um deine nächste Qualifikation zu bekommen. (mehr …)
In unserer freien Zeit haben wir eine Woche im Hoedspruit Wildlife Estate verbracht. Dieses ist der beste "Stadtteil" in Hoedspruit, also auch entsprechend sicher. Dort findest du viele Lodges oder…
Es war endlich so weit, der Hippo Release stand bevor. Lucy das Hippo (Nilpferd) durfte endlich gehen. Nach zwei abgesagten Terminen, aufgrund von Krankheit, war nun der große Tag gekommen.…
Moholoholo ist ein Wildlife-Rehabilitationscenter in der Nähe der Stadt Hoedspruit. Dort sind wir zu einem Ausflug vorbeigefahren, da wir schon einiges darüber gehört hatten.
Am Anfang gab es eine kurze Powerpoint-Präsentation, in der erklärt wurde, warum viele der Tiere dort sind, sowie die Gründe, warum nicht alle ausgewildert werden können.
Zwischen unserem Field Guide Kurs (Safari Guide mit Fahrzeug) und unserem Trails Guide Kurs (Guide zu Fuß) hatten wir eine zweiwöchige Pause, die wir nutzten, um uns einen weiteren Traum zu erfüllen. Wir buchten eine Tour von den Victoria Falls (Simbabwe) zum Okavango Delta (Botswana). Auf dem Weg von Simbabwe nach Botswana hatten wir zwei Nächte im Chobe Nationalpark. Unerwarteterweise wurde aus einer einfachen Station der Reise eines unserer absoluten Highlights. Grund dafür war auch eine Änderung bei unserer Übernachtung. Ursprünglich sollten wir außerhalb des Nationalparks schlafen, aber es ergab sich eine Möglichkeit im Busch zu schlafen und so konnten wir viel tiefer in das Abenteuer eintauchen. Bevor es los ging, hatten wir eine Bootstour auf dem Chobe River (Blogtext folgt). Danach wurden wir mit einem weiteren Gast eingesammelt und brachen auf für zwei Nächte in den Busch. (mehr …)
Tick Bite Fever oder auch afrikanisches Zeckenbissfieber ist ein Bakterium, dass in Südafrika weit verbreitet ist und durch einen Zeckenbiss übertragen wird. Nach zwei bis drei Tagen nach dem infizierten Biss färbt sich die Bissstelle schwarz. Das ist eines der ersten Anzeichen und ein sicherer Indikator für Tick Bite Fever. Einhergehend kommen die Kopfschmerzen, das eigentliche Problem des Ganzen… Weiterhin kommen Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, wenig bis kein Appetit, Gliederschmerzen, Schwellung und Juckreiz der Bissstelle hinzu.
Klingt nach wenig Spaß, ist es auch. Du kannst es auch ohne Antibiotikum versuchen, was dich im Anschluss resistenter macht, ist aber nicht zu empfehlen. Anmerkung: Bei Tike Bite Fever handelt es sich nicht um Borreliose. (mehr …)
Zu meinem Geburtstag hat Daniel dieses Jahr einen Ausflug im Voraus geplant, da wir an dem Tag selbst im Pridelands Camp von unserem 1 year professional field guide Kurs waren. So kam es, dass wir im Juni in unserer freien Zeit einen Ausflug machten. Ich wusste nicht, wohin es gehen würde, nur dass es etwas Fahrtzeit dorthin wäre und dass du einen Termin buchen musst.
Nach dem Frühstück brachen wir auf. Auf dem Weg kamen wir an einigen Gamereserves vorbei und sahen sogar einen Elefanten am Zaun. Wir fuhren durch eine Stadt, die wir nicht kannten, die aber auch nicht wirklich schön aussah. Dann ging es in die Berge, es wurde kurvig… Ich musste all meine Konzentration zusammen nehmen. Oben in den Bergen angekommen gab es wirklich schöne Verkaufsstände, an denen wir vorbei fuhren. (mehr …)
Es war am Abend des 31.10.2024. Ein normaler Donnerstag Abend, dachten wir zumindest alle. Ich saß gerade beim verspäteten Abendessen in der Küche des Wildlifecenters, als eine Person zum Küchenfenster kam. “Wo ist J? (Das bin nicht ich, mir fällt gerade beim Schreiben auf, dass wir mindestens drei Personen mit diesem Anfangsbuchstaben haben) Ich bin gerade auf eine Python getreten… Wir haben sie eingefangen und müssen sie jetzt relocaten. Ihr könnt mitkommen, wenn ihr wollt.”
Natürlich waren alle sofort dabei, nur Daniel blieb zurück, da er momentan an afrikanischen Zeckenbiss Fieber erkrankt ist und diese Krankheit ist echt kein Spaß. (mehr …)
Anfang des Jahres gingen wir nach Südafrika, um eine Ausbildung zum Safari Guide zu absolvieren. Dafür lebten wir ein halbes Jahr lang im Busch und fuhren oder gingen zwei Mal täglich raus, um so viel wie möglich zu lernen. So kam es dazu, dass Safaris zu unserem Alltag wurden. Wir führten also ein Leben auf Safari.
Für das halbe Jahr lebten wir im Grunde draußen. Wir hatten Mal größere und Mal kleinere Zelte und kleine Hütten als Badezimmer und Aufenthaltsräume. Auch unsere Mahlzeiten fanden unter freiem Himmel statt. Dieser Part war mit am schönsten, weil wir so bereits beim Essen die Natur genießen konnten. Manchmal konnten wir Elefanten sehen, häufig die unterschiedlichsten Vögel und auch einige Antilopen ließen sich regelmäßig blicken. Der Nachteil war, dass wir auch allen Wetterbedingungen ausgesetzt waren. Anfangs stürmte es noch heftig während der Nacht und später hatten wir Morgende mit 0 Grad Celsius. Tagsüber mussten wir manchmal mit über 45 Grad Celsius klar kommen, immer draußen in der Natur. Außerdem mussten wir nachts immer wachsam bleiben, wenn wir draußen unterwegs waren, immerhin bestand immer die Möglichkeit einer Hyäne oder einem Leoparden über den Weg zu laufen.
Der Standard des Lebens war im Busch dennoch sehr hoch. So hatten wir häufig Internet, Badezimmer und Strom. Manchmal hatten wir kein Wasser, aber dies wurde meisten schnell behoben. Grundsätzlich war es echt schön in der Natur zu leben und täglich diese stets dynamische Umgebung zu beobachten. (mehr …)
Vor Kurzem sind zwei Poacher auf unser Grundstück eingedrungen. Dazu müssten sie durch unseren Zaun klettern. Ihr Equipment haben sie mitgebracht. Wir haben einige Verluste erlitten. Alle Freiwilligen und Mitarbeiter sind körperlich unversehrt.
Nachts sind die beiden Poacher auf unser Grundstück geklettert und haben Drahtfallen aufgestellt. Danach haben sie eine Herde Impalas durch den Engpass mit ihren Fällen gescheucht. Drei Impalas sind gestorben.
Aufgefallen ist das Ganze, weil ein totes Impala gefunden wurde und eine Menge Draht. Uns wurde erklärt, dass sie ihr Equipment zurücklassen, um kein Beweismaterial bei sich zu haben.
Zur Morgenfütterung traf es uns dann wie einen Blitz. Unser junges Gnu, Wanda, war verschwunden. In ihren Gehege war ein Loch im Zaun und ebenfalls Draht. Zusätzlich ließen sich Blutspuren und Mageninhalt finden. Diese ** hatten zufällig die Gehege gefunden und Wanda gesichtet. Daraufhin sind sie in ihr Gehege eingedrungen und haben vermutlich ebenfalls eine Drahtfalle aufgestellt. Wanda, die handaufgezogen wurde, war sehr zutraulich Menschen betreffend und dachte vermutlich, dass die Poacher mit ihr spielen würden. Dabei locken sie das zutrauliche Gnu in ihre Falle. Von Wanda keine Spur außer die oben beschriebenen. (mehr …)
We arrived in mid-July. My wife and I had no idea what awaited us on our journey as pangolin walkers. Before coming to South Africa in January, we didn’t even know what a pangolin was. That was part of the appeal—working with an endangered animal and the opportunity to learn something beyond our previous experiences.
At first, we weren’t sure about accepting this incredible job. Following an animal for five to eight hours a day didn’t seem particularly appealing at first glance, but curiosity won out in our decision-making. It felt like a once-in-a-lifetime opportunity, so we took it. (mehr …)
Wir haben einige Monate in Südafrika in einem Wildlife-Rehabilitationcenter gearbeitet, was unser Praktikum in unserem 1 year professional field guide Kurs war. Wir haben dort Pangolins, zu deutsch Schuppentiere, gewalkt.
Während unserer Arbeit hier mussten wir immer wieder feststellen, dass wir sehr glücklich sind, uns um diese Tiere kümmern zu können. Leider trifft einen die Realität gerade hier hart. Nicht alle Tiere überleben, andere müssen eingeschläfert werden und viele kämpfen.
Der Großteil der Tiere landet hier aufgrund von Menschen… Das ist unglaublich unfair und traurig. Warum müssen Menschen jagen, wildern, Elektrozäume bauen? (mehr …)
Momentan befinden wir uns im Placement unseres 1 Jahr Professional Field Guide Kurses von EcoTraining. Wir arbeiten gerade in einer Tieraufzuchtstation in Südafrika, die unter anderem Pangolins, also Schuppentiere, rehabilitiert. Eine sehr wichtige Arbeit angesichts der Poachingrate für diese Tiere. Alle drei Sekunden wird eines dieser einzigartigen Tiere gewildert. Mit unserer Arbeit hier wollen wir unseren Teil zur Erhaltung dieser Art beitragen. Deswegen folgen Blogbeiträge über unsere Zeit hier. Den Beginn macht das Equipment fürs Pangolin walken.
Auch der Pangolin braucht Sachen unterwegs, beziehungsweise wir brauchen Equipment fürs Pangolin walken (mehr …)
Pangolins, was übersetzt so viel wie Schuppentier heißt, sind vom Aussterben bedroht. Vor allem Poaching, also Wilderei, ist der Grund dafür. Ihre Schuppen gelten in Asien als allheilende Medizin, was jedoch nicht wahr ist. Bei den Schuppen handelt es sich um das gleiche Material, woraus unsere Fingernägel bestehen. Sind die Schuppen einmal entfernt worden, wachsen sie nicht mehr nach und lassen eine angreifbare Stelle zurück. Die Verteidigungsstrategie von Pangolins ist es sich wie ein Igel zusammenzurollen. Diese armen Tiere, die einmal in den Händen von Wilderern gelanget sind, kommen dann zu einer Aufzuchtstation, wie der, in der wir arbeiten. Dort werden sie aufgepeppelt. Oft sind sie noch so jung, dass sie eigentlich noch bei ihrer Mama wären. Und da kommen wir ins Spiel. Pangolins essen nämlich nur, wenn sie selbst draußen rumlaufen und das Futter finden. In der Regel 80% Ameisen und 20% Termiten. Außerdem sind sie so schlau, dass sie nur 10% einer bestehenden Population essen, um dort in Zukunft wieder essen zu können. Manchmal brauchen sie Hilfe die Nester der Ameisen zu finden. Hier erläutern wir, how to walk a Pangolin. (mehr …)
Wenn es dich allgemein interessiert, wie ein Walk mit einem Pangolin aussieht, dann empfehle ich dir erst diesen Text zu lesen. Ein Tag im Leben eines Pangolinwalkers kann das schönste Erlebnis auf Erden sein oder der schlimmste Tag deines Lebens, aber meistens ist es ganz gut.
Heute Morgen war mein Pangolin früher wach als gestern, also übernahm meine Chefin das Aus-der-Box holen, das morgendliche Wiegen und die ersten paar Minuten des Walks, während ich meine sieben Sachen in meinen Rucksack schmiss.
Dann löste ich sie ab und erhielt alle wichtigen Infos für den Morgen: Sein Gewicht, dass er heute Morgen nicht zugefüttert wurde und dass er sein großes Geschäft schon in seiner Box erledigt hatte.
Dann ging es für uns beide los. (mehr …)
Hier kommen zehn weitere Fakten über Pangolins. Es gibt so viel coole Infos zu ihnen, aber durch mangelnde Studien nicht viel offizielles Material. Daran arbeiten Daniel und ich selbst gerade,…
Da wir gerade in einem Wildlifecenter arbeiten und dort Pangolins walken, wollen wir hier ein paar Fakten zu diesen doch sehr unbekannten Tieren liefern.
1. Sie können von gut zu tot weniger als 24 Stunden brauchen.
2. Sofern ihre Schuppen einmal entfernt sind wachsen sie nicht wieder nach. (mehr …)
Es war endlich so weit, nach einem Monat warten konnten wir endlich unser eigentliches Placement starten. Wir werden die nächsten Monate in einer Tieraufzuchtstation arbeiten, die unter anderem mit Schuppentieren arbeitet. Diese siehst du leider kaum noch in freier Wildbahn, da sie auf dem Schwarzmarkt sehr viel wert sind. (mehr …)
Zu unserem 1 year professional field guide Kurs in Südafrika gehört neben der Ausbildung auch ein Workplacement, also ein Praktikum, dass die Hälfte der Zeit in Anspruch nimmt. Dementsprechend wollten wir gerne etwas machen, dass gut zu uns passt.
Dazu hatten wir eine Präsentation von der verantwortlichen Mitarbeiterin für alle und danach ein Einzelgespräch oder in Daniels und meinem Fall ein Gespräch zu dritt. Dabei war erst die Schwierigkeit, dass wir noch nicht so Recht wussten, was wir machen wollen und dann, dass wir die Recherche komplett alleine machen sollten. Das war unsere Hausaufgabe. Im Prinzip sollten wir alles alleine machen und zusätzlich ein Schreiben aufsetzen, dass es okay ist, wenn wir getrennt werden, obwohl wir dies im Gespräch schon bestätigt hatten. Dementsprechend gab es für uns nicht wirklich eine Placement Wahl. (mehr …)
HintergrundIm Februar fingen wir eine Ausbildung zum Safariguide an und schlossen diese im Juni ab. Seit Mitte Juni sind wir in unserem Praktikumsbereich. Jedoch fängt unsere richtige Stelle erst im August an und um die Zeit zu überbrücken sind wir bei unserer Ausbildungsfirma geblieben. Jenny erledigt Aufgaben rund ums Camp und ich bin zuständig für Media (Fotos und Videos). Eines Morgens ging ich mit auf einen Gamedrive von der Gruppe, die im Camp war und diese Fahrt hatte es in sich. Wir vollbrachten das Kunststück die Big 5 in one Drive zu sichten, also Elefanten, Büffel, Nashörner, Leoparden, Löwen in einer einzigen Fahrt zu sehen. (mehr …)
Bingo ist ein Spiel, bei dem du in einem quadratischen Feld, bestehen aus mehreren Feldern, eine Zeile (diagonal, horizontal oder vertikal) abdecken musst, um zu gewinnen. Normalerweise wird dies mit Zahlen gespielt, die aus einer Lostrommel gezogen werden.
Wir haben uns für ein 5x5 Feld entschieden mit Dingen, die während der zweiten Phase unseres 1 year professional field guide Kurses passieren müssen. Der zweite Teil des Kurses inkludiert Basic Birding, Tracks, Signs and Trailing, sowie den Apprentice Trails Guide Kurs + ARH, also schießen.
Wir haben uns in einer Gruppe mit fünf Leuten zusammengefunden, um dies zu spielen. Wir wollten keine Zahlen verwenden, sondern Geschehnisse. Dabei haben wir beschlossen, dass diese zur Hälfte machbar und zur Hälfte absurd sein sollten. Jeder hatte Dinge dabei, die passieren könnten, aber wir dies nicht wünschten oder wo die Wahrscheinlichkeit sehr gering war. (mehr …)
Hast du schon einmal einen Löwenangriff erlebt? Wir schon… War es angsteinfloßend? Ein ganz klares Ja. Würden wir trotzdem wieder zu Fuß durch den südafrikanischen Busch wandern? Definitiv!
Jetzt fragst du dich sicherlich, was bei uns nicht so ganz richtig ist. Lass mich dir die ganze Geschichte erzählen, von vorne bis hinten.
Wir fuhren mit dem Gameviewer raus ins Reserve. Da wir gerade unseren Apprentice Trails Guide Kurs absolvierten bestanden die täglichen Aktivitäten aus zwei Buschwalks. Um zur Prüfung zugelassen zu werden musst du verschiedenen Kategorien von potentiell gefährlichen Tieren begegnet sein. Also machten wir uns auf die Suche nach den Löwen des Reserves.
Wir starteten mit dem Pre Walk Briefing, eine Mitschülerin hielt es. Wir waren immer reihum dran, als zweites Gewehr zu laufen. Darum drehte sich unser Training. Dann begann der Walk. Es dauerte nicht lange bis wir eine Löwin sichten konnten. Sie war sehr weit entfernt unten im Flussbett und trank auf einer Pfütze. Dann verschwand sie auf der uns entgegengesetzten Seite den Hang hoch. (mehr …)
Zu unserer Ausbildung in Südafrika gehört auch ein Teil, bei dem wir durch den Busch wandern und dort für zwei Nächte unter freiem Himmel schlafen, ein Wilderness Trail. Daniel war freudig aufgeregt, ich war noch etwas skeptisch.
Wir bekamen am Vormittag Proviant für den Wilderness Trail ausgeteilt. Dabei handelte es sich um Instantnudeln, Instantporridge, Sojapulver und Cracker. Außerdem erhielten die Menschen, die keinen Rucksack hatten einen großen Wanderrucksack. Wir bekamen pro Team eine Gaskartusche und ein Topfset. Aus der Küche besorgten wir uns Schüsseln und Besteck. Ansonsten gab es noch einen Haufen, der auf die ganze Gruppe aufgeteilt werden sollte, darunter der Gaskocheraufsatz, Mülltüten, Kaffee, Tee, Zucker, Milch, Kekse,…
Wir waren uns nicht sicher, was wir alles einpacken sollten. Natürlich das Essen und pro Person am besten 5 bis 7 Liter Wasser. Wir packten jeder sechs Liter ein. Außerdem Kulturtasche, Schlafsäcke, Matten, Jacken, Schlappen und Kleinzeug, viel Kleinzeug. Die Taschen waren nicht gerade leicht. (mehr …)
Zu unserem 1 year professional Field Guide Kurs gehörte neben dem NQF2 Kurs und dem Basic Birding der Tracks, Signs and Trailing Kurs. Dieser diente als Vorbereitung auf den anschließenden Apprentice Trails Guide Kurs. Was wir also im Tracks and Signs Kurs lernten war vor allem Spuren lesen. Wie dieser ablief und was genau an Aktivitäten wir machten findest du hier.
In diesem Text soll es ums Spuren lesen gehen und wie genau du diese differenzieren kannst. Beim Spuren lesen gibt es noch viel mehr, was du beachten musst und was du den Spuren selbst entnehmen kannst, als die Information welches Tier hier hergelaufen ist. Generell musst du dir erst einmal bewusst machen, von welcher Seite du auf die Spur gucken musst, denn nicht immer ist klar, wo vorne und hinten ist. Weiterhin solltest du nicht in der Sonne stehen und so einen Schatten auf die Spur werfen. (mehr …)
Unser nächster Kurs stand an “Tracks and Signs”. Nach dem Basic Birding sollte es dieses Mal also ums Spuren lesen und Tracking gehen. Manche Unternehmen haben neben einem Guide auch einen Tracker, der vorne auf dem Sitz auf der Motorhaube, dem Trackerseat, sitzt.
Wir alle gingen davon aus, dass wir zu Fuß losziehen und uns Spuren anschauen würden. Das war nicht der Fall. Alle landeten in den zwei Gameviewern und los ging es. In der großen Gruppe von 18 Personen ging es zu einer offenen Fläche mit einem kleinen Wasserloch, wo wir uns nach Spuren umschauen. Das war wirklich eine der schlimmsten Aktivitäten für mich. Entweder stand ich hinten und konnte nichts sehen oder größere Personen, vor allem die Kerle, rückten mir auf die Pelle, um etwas sehen zu können. Nach mehrfacher Nachfrage einen größeren Kreis zu bilden und den persönlichen Space zu akzeptieren gab ich auf. Dies lag leider wieder an einem organisatorischen Fauxpas des Ausbilders.
Die darauffolgenden Gamedrives wurden besser. Oftmals fuhren wir in einer kleineren Gruppe an einen Ort, wo wir das Auto abstellten und uns die Spuren in dessen Nähe anschauten. (mehr …)
Daniel und ich machen gerade eine Ausbildung zum Safariguide. In der Safariindustrie gibt es viele unterschiedliche Qualifikationen und der Nature Field Guide (NQF2 Kurs) ist der Anfang. Dort lernst du als Guide zu arbeiten und bist nach bestandenen Prüfungen qualifiziert Menschen mit einem Gameviewer durch den südafrikanischen Busch zu fahren (vorausgesetzt du hast dein PDP — so etwas wie einen Personenbeförderungsschein). (mehr …)
Duty Team sind zwei Wörter, die ich zu hassen gelernt habe, vor allem wenn sie durch die Gegend geschrien werden. Aber erstmal zur Erklärung: Duty Team waren wir immer wieder während unserer Ausbildung zum Safariguide. Dies ist die Rolle in der du als Host für deine Gäste interagierst. Wir sollten also vor jedem Essen eine kleine Ansprache halten, das Essen vorstellen und das Essen vor- und nachbereiten. (mehr …)
Gameviewer sind die offenen Allradwagen, die auf Safaris verwendet werden. Die wilden Tiere werden Game genannt und aus dem Auto heraus schaust du sie dir an (View).
In unserem 1 year professional field guide Kurs haben wir gelernt diese Autos zu fahren, zu bedienen, zu nutzen und zu positionieren. Hier kommen ein paar Insights. (mehr …)
In unserem 1 year professional field guide Kurs war der NQF2 Kurs der erste Teil und definitiv auch der, in dem am meisten Wissen vermittelt wurde in kürzester Zeit. So haben wir sehr viel Zeit mit Lernen verbracht und wollen dir hier unsere NQF2 — Lerntipps geben, damit du eine gute Zeit hast.
Nimm ein Notizbuch mit auf Drives und Walks oder lade dir eine Notizapp auf Handy. Ich persönlich muss die Dinge immer per Hand aufschreiben, aber die Notizapps, die Bilder integrieren konnten finde ich total genial. Dann kannst du sogar sehen, wozu du dir Stichpunkte machst. (mehr …)
Guiding, also als Safariguide in Südafrika zu arbeiten, klingt erstmal ganz cool. Das dachten wir auch, weshalb wir uns offen halten wollten nach unserer Ausbildung, dem 1 year professional field guide Kurs, hier einen Job zu suchen.
Schon während des ersten Teils des Kurses, welcher dich berechtigt mit Gästen Gamedrives zu veranstalten (NQF2), wurde uns klar, dass wir doch nicht in diesem Bereich arbeiten wollen.
Als Safariguide arbeitest du in der Serviceindustrie. Die Gäste sind diejenigen, die dich bezahlen, damit du ihnen zeigst, was sie sehen wollen und ihnen eine gute Zeit bereitest. Guiding ist also viel Zeit mit Menschen verbringen, vielen unterschiedlichen, die aber hauptsächlich die gleichen Tiere sehen wollen. Viele verstehen auch nicht, dass die Tiere nicht auf Abruf erscheinen und sind enttäuscht, wenn sie ihre Wunschtiere nicht finden. Im Prinzip musst du dich als Guide immer wieder auf neue Leute einstellen und ihnen die Zeit ihres Lebens bereiten, da du nie weißt, ob es nicht das einzige Mal in ihrem Leben ist, dass sie sich einen Safariurlaub leisten können. Du solltest also rund um die Uhr dein Bestes geben, was sehr anstrengend sein kann, vor allem für introvertierte Guides. (mehr …)
Hier erläutere ich dir, wie die Kriterien für dein Practical Assessment NQF2 aussehen und was dazu erklärt wurde. Es scheint am Anfang viel, aber es ist durchaus machbar.
Dein Practical Assessment NQF2 beginnt mit dem Hosting des Guest Checks. Bewertet wird hier, ob du pünktlich bist, wie professionell du gekleidet bist (am besten in Uniform mit Gürtel). Sprichst du klar und deutlich? Bist du auch am Ende des Tisches zu hören? Bist du enthusiastisch? Hast du den kompletten Inhalt dieses Briefings abgedeckt? Mehr Infos zum Inhalt findest du hier. Für diesen Schritt kannst du 25 Punkte erreichen. (mehr …)
Wie in jedem Kurs, wo du etwas lernst, brauchst du Lehrer. Das ist der Part, wo das Instructorchaos schon anfing. Zwei Instructors waren für eine Gruppe von 17 Leuten vorgesehen. Anscheinend, so wurde uns später mitgeteilt, sind zwei Instructors die Norm. Für unseren NQF2 Kurs funktionierte dies leider nicht. Wir hatten sehr verschiedene Wissensstände und auch verschiedene Lerntempos, da einige Personen Probleme mit der englischen Sprache hatten.
So fingen wir mit zwei Instructors an. Dem Headinstructor von Karongwe und einem weiteren Instructor. Nach etwa einer Woche bekamen wir dann einen weiteren Instructor und so fing das Instructorchaos an. Ich habe keine Ahnung, wo sie diesen Typen ausgegraben hatten. Nichts gegen ihn persönlich, er hatte sehr viel Wissen. Leider war er aber kein guter Lehrer, er konnte das Wissen nicht vermitteln, interessierte sich nicht für unseren Lernrahmen und versuchte sein Ding durchzuziehen. Dieses Verhalten führte zu Konflikten. Also blieb er nicht lange… So waren wir wieder bei zwei. (mehr …)
Unser Jahreskurs fing mit einem 4 tägigem Erste Hilfe Kurs für den Busch an. Geleitet wurde dieser von Andrew Miller, einer Legende auf diesem Gebiet. Andrew ist streng und hat einen schrägen Humor. Er ist unterhaltsam, zieht das Ganze aber leider auch sehr in die Länge. So kam es dazu, dass wir die komplette Theorie, aber leider nur CPR, also Herzdruckmassage und Beatmung, praktisch üben konnten.
Die meisten Tage sahen so aus, dass wir uns um sieben Uhr morgens im Lectureroom trafen. Dort gab Andrew uns mithilfe seiner Powerpoint Präsentationen alles an Wissen für den Erste Hilfe Kurs mit auf den Weg. Dieses Wissen will ich hier mit dir teilen. (mehr …)
Da wir uns wieder dem Ende des Jahres nähren und dies ein sehr turbulentes Jahr war, kommt hier unser Jahresrückblick 2024.
Da wir über den Jahreswechsel krank waren verschoben wir unseren Neujahrsurlaub etwas nach hinten. Wir mieteten uns für einige Tage ein Haus im Norden mit Sauna. Dort konnten wir uns auch endlich einen Traum erfüllen, denn ich zeigte Daniel, wo meine Oma und mein Opa früher ein Haus gehabt hatten. Er kannte schon einige Geschichten, hatte den Ort und das Haus aber noch nie gesehen. (mehr …)
Unsere erste Zeit in Südafrika war sehr gewöhnungsbedürftig. Alles war neu, wir bereisten ein neues Land. Das Wetter war anders, die Kultur und Menschen sind anders, aber wir waren auch aufgeregt. Wir würden nach vier Jahren Australien ein neues Land auf einem neuen Kontinent entdecken. Ein Land, dass so viel und anderes Wildlife hat und wir würden darüber lernen.
Die erste Zeit in der Stadt fühlten wir uns nicht sicher. Wir hatten viele Horrorstorys gehört und wollten keine erleben. So buchten wir uns einen privaten Transfer vom Flughafen, wo der Fahrer uns in der Empfangshalle abholen würde. Darüber waren wir ganz froh und als wir dann den Verkehr sahen, waren wir nur noch überfordert. Es schien, als würde jeder einfach fahren, wann es ihm gerade in den Kram passte. Die Häuser hatten alle hohe Zäune mit Stacheldraht oder Elektrizität. Wir fühlten uns nicht sicher alleine zu Fuß raus zu gehen. Es war eine große Umstellung, denn selbst die kürzesten Strecken mussten wir mit einem Uber zurücklegen. (mehr …)
Vor den Prüfungen bin ich natürlich krank geworden. Also brauchte ich nichts mehr als guten Schlaf in der Nacht vor der Theorieprüfung. Es kam ganz anders.
Wir hatten unsere Prüfungen alle in Pridelands. Dort gibt es einen Damm direkt neben dem Camp. Wir schliefen in Zelten. Geräusche von Tieren während der Nacht waren nicht unüblich. Fast jede Nacht hörten wir Hyänen, manchmal Löwen und selten Leoparden rufen.
Ich war wach, es war nachts um circa Viertel nach zwei, ich konnte nicht schlafen. Um circa halb drei schreckte Daniel hoch, wie einige andere unserer Mitschüler ebenfalls. Sie wurden von Hyänenrufen in der Nacht vor der Theorieprüfung geweckt. Es hörte sich so an, als ob sie direkt neben den Zelten wären. (mehr …)
Während unserer Ausbildung zum Safariguide (NQF2) stand eine Nacht unter dem Sternenhimmel schlafen an, also ein Sleepout. Wir fuhren also an einem Sonntagnachmittag mit einem vollgepacktem Anhänger raus ins Reserve. Wir hatten unseren Sleepout am Bullfrogdam in Karongwe. Unsere Instruktoren hatten den besten Tag ausgesucht, es waren 45 Grad Celsius…
Nachdem alles in den Anhänger geladen wurde ging es mit zwei übervollen Autos los. Wir hatten die Abfahrt extra etwas nach hinten verschoben, damit wir nicht zu sehr brutzeln würden. Die Autos waren voll, alle hatten gute Laune und der Weg zum Ziel dauerte doppelt so lange… (mehr …)
Während unserer Ausbildung zum Safariguide (NQF2) haben wir unter anderem einiges über Bäume gelernt, deshalb kommt hier unser Baum ABC über den südafrikanischen Busch.
Ein Baum mit einem trifoliate Blatt, das wenn du es zerreibst nach Apfel riechen soll. Oft haben die Blätter Löcher, weil die Spittlebug sie frisst. Dieses Insekt hat ein sofortiges Verdauungssystem, sie erleichtern sich also noch während sie fressen. So kommt es auch, dass der Apple leaf auch Regenbaum genannt wird. (mehr …)
Wir waren vor einiger Zeit im Kruger Nationalpark zu Besuch und haben schnell festgestellt, dass es dort definitiv anders läuft als in einem Game Reserve. Nach einigen Tagen hatten wir einige Kniffe raus und wollen sie hier mit dir teilen. Hier sind unsere Tipps und Tricks für deinen erfolgreichen Besuch im Kruger Nationalpark.
Je nach dem wie lange du im Kruger Nationalpark bleiben möchtest solltest du die Option einer Wildcard in Betracht ziehen. Für jeden Tag bezahlst du Gebühren, mit der Wildcard bezahlst du einen Festpreis. (mehr …)
Momentan verbringen wir die meiste Zeit im südafrikanischen Busch, da darf ein ordentliches Busch ABC nicht fehlen.
Arthropods, Activity
Arthropods beinhaltet Insekten, Spinnen, Skorpione, Zecken und Tausendfüßlerartige Tiere. Darüber haben wir ebenfalls in unserer NQF2 Ausbildung, also der Ausbildung zum Nature Guide gelernt.
Activity beschreibt eine Art von Aktivität, also im Falle des Busch ABCs einen Walk oder Game Drive. (mehr …)
Der Guest Check, also Gästecheck, ist das Meeting, was am Tag vorher für den nächsten Morgen oder am Morgen für den Nachmittag gehalten wird. Dabei werden wichtige Dinge geklärt und einige Details besprochen, die die Aktivität zu einem personalisierten Erlebnis machen. So einen haben wir vor unserem ersten Game Drive ebenfalls erhalten.
Guten Morgen, mein Name ist Jenny und ich bin euer Guide für heute Nachmittag. Das hier ist Daniel unser Tracker, er wird für uns nach Spuren Ausschau halten. Vielen Dank, dass ihr euch für unser Camp entschieden habt. Pridelands ist seit 2016 Teil der erweiterten Kruger Area, was heißt, dass es keine Zäune zwischen unserem Grundstück und dem Kruger Nationalpark gibt. Die Tiere können sich frei bewegen, was ebenfalls der Grund ist, dass hier die Big 5 vertreten sind. Ich möchte euch gerne Kennenlernen. Dafür gehe ich einmal durch die Runde, stellt euch bitte mit Namen vor, wo ihr herkommt und was ihr hier gerne sehen möchtet. (mehr …)
Nach vier Tagen war es endlich so weit, wir gingen auf unseren allerersten Game Drive. Die vorherigen Tage waren belegt mit der Anreise, dem Kennenlernen und dem Erste Hilfe Kurs für den Busch. Wir hatten unseren Erste Hilfe Lehrer überredet einen Abend mit uns auf einen Sundowner zu fahren, so hatten wir schon etwas vom Reserve gesehen und einen unglaublichen Sonnenuntergang beobachten können. Das war allerdings nichts, im Vergleich zu unserem ersten Game Drive.
Es war ein Nachmittagsdrive. Unsere Gruppe fuhr mit Nathan, dem Instruktor, der uns schon vom Eingangsgate abgeholt hatte. Wir fuhren auch erst gar nicht weit, bevor Nathan anhielt und den Motor abstellte. Eine der wichtigsten Dinge, keiner deiner Gäste versteht, was du ihnen erzählst, wenn der Motor läuft. (mehr …)
Da wir eine Ausbildung zum Safariguide in Südafrika gemacht haben, konnten wir uns nicht nehmen lassen ein ABC der Tiere in Afrika zu schreiben. Leider haben wir noch nicht alle dieser Tiere gesehen, aber wir geben nicht auf. Hier kommt unser ABC der Tiere in Afrika.
Eines der wichtigsten Tiere im afrikanischen Ökosystem ist das Erdferkel. Ein Aardvark ernährt sich hauptsächlich von Ameisen und Termiten. Um an diese ranzukommen gräbt er Löcher. Diese Löcher werden von 17 unterschiedlichen Arten genutzt.
Büffel sind bekannt, da sie zu den Big 5 gehören. Wusstest du, dass alte männliche Büffel Dagga Boys genannt werden? (mehr …)
Vor einiger Zeit kam ein Igel in das Wildlifecenter, wo wir momentan arbeiten. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass es hier überhaupt welche gibt, aber es gibt sogar zwei Arten. Es gibt die einheimische Art und die Europäische. Europäische Igel dürfen hier natürlich nicht ausgewildert werden. Der Unterschied besteht in der Anzahl der Zehe. Der Igel wurde eines Abends zu uns gebracht. Am nächsten Morgen wurde er untersucht, es war außer ein paar Kratzern nichts festzustellen. Er war so fit, dass er unsere Chefin durch die Klink jagte,also sollte es am Abend einen Hedgehog Release. (mehr …)
Fünf Jahre reisen ist ein kleiner Meilenstein für uns. Nach meinem Schulabschluss und Jennys Bachelor ging es im Oktober 2019 für uns nach Australien. Der Plan war das klassische Gap Year und danach zurück nach Deutschland und studieren. Jetzt, fünf Jahre später, sind wir in Südafrika als Pangolin (Schuppentier) Eltern unterwegs und in Deutschland waren wir lediglich drei Monate. Statt eines Studiums bog unser Weg in eine andere Richtung ab. (mehr …)
Es war ein ganz normaler Abend im Busch. Ich wollte eben noch duschen gehen. Alles war bereit. Ich hatte meine Lampe aufgehangen, mein Handtuch hing am Haken, mein Duschgel stand in der Dusche. Gerade, als ich in die Dusche ging, sah ich eine Bewegung auf dem Boden. Ich nahm die Lampe um besser zu sehen, weil ich dachte, dass dort ein Käfer in meiner Dusche runkrabbelt. Meine Augen müssen die Größen von Orangen angenommen haben, denn aus dem Abfluss — der mit einem Gitter abgedeckt war — schaute eine Schlange raus. Ich nahm schnell Abstand, denn ich stand circa einen Fuß breit neben der Cobra. Das war, was mein Hirn dachte: “Cobra”, nicht Schlange.
Als ich draußen war ließ ich die Anderen wissen: “Da ist eine Cobra in meiner Dusche.” ” Bist du dir sicher?”, war die Antwort. “JA!” Sie kamen aus der Dusche, um zu gucken. “Oh…” Eine vermutete es sei eine Snouted Cobra. Ich verbesserte, es war eine Mozambique Spitting Cobra. Eine sehr gefährlich Schlange und wir hatten es hier mit einer Babyschlage zu tun. Babys sind noch gefährlicher, da sie ihr Gift noch nicht gut kontrollieren können. (mehr …)
Nach dem Training folgen dann zwei Tage Prüfungen.
Der Tag der Prüfung war gekommen. Wir wurden auf eine Liste geschrieben. Die Regeln waren klar. Übungen eins bis sechs würden der Reihe nach von allen abgearbeitet werden. Wenn du eine Übung nach zwei Versuchen nicht geschafft hast, warst du für den Tag ausgeschieden und musstest am nächsten Tag von vorne anfangen. So die Regeln. Alle waren nervös, wir hatten schließlich erst vor wenigen Tagen angefangen zu üben und hatten zwei Übungen noch nie gemacht. (mehr …)
Momentan belegen wir den Apprentice Field Guide Kurs und dazu gehört eben auch das ARH. Schließlich ist ein Back-up dafür verantwortlich, den Lead-Guide zu unterstützen, auch in dem Thema Sicherheit, wozu der Gebrauch einer Schusswaffe gehört. Also haben wir gelernt ein Gewehr des Kalibers .375 zu schießen.
Einen Tag bevor der eigentliche ARH-Kurs anfing, haben wir angefangen mit Dry Drills, also Trockenübungen mit dem Gewehr und Dummy-Munition. Wir haben das Laden, Cyclen, Entladen, sowie Stages 1 und 2 geübt. Später haben wir unten im Flussbett noch das Luftgewehr geschossen, um ein Gefühl fürs Zielen zu bekommen. Nachdem wir die Erlaubnis vom Management bekommen haben, durften wir auch ein kleines Gewehr schießen, des Kalibers .22. (mehr …)
Vor ungefähr vier Wochen fing unser richtiges Praktikum an. Zuvor überbrückten wir den ersten Monat des Praktikums bei unserem Ausbilder.
Was wir jetzt machen ist sehr besonders, solch eine Möglichkeit hätten wir uns vorher nicht einmal vorstellen können. Wir gehen mit Pangolins (Schuppentieren) spazieren. Jeden Tag verbringen wir, mit einem uns zugewiesenen Pangolin, fünf bis sechs Stunden draußen. Der Grund dafür ist sehr traurig, denn unsere Pangolins brauchen diese Walks für ihre Genesung. Sie fressen nur, wenn sie auf Walks sind, du kannst ihnen nicht einfach eine Schüssel mit Ameisen und Termiten hinstellen. (mehr …)
Nach einer zweimonatigen Ausbildung zum Safariguide und zwei Wochen Pause starten wir nun mit Basic Birding in den zweiten Teil der Ausbildung. Dieser Kurs wird sechs Tage dauern und umfasst neben Game Drives und Walks auch wieder theoretischen Unterricht.
Während unserer Ausbildung zum Safariguide haben wir schon einige Vögel kennengelernt. Für die Prüfung mussten wir 105 Arten identifizieren und circa 60 am Ruf erkennen können. Nun geht es darum weitere Vögel, die häufig in diesem Gebiet vorkommen identifizieren zu können und weitere Rufe zu lernen. Die Rufe beziehen sich vor allem auf die Vögel, die wir schon identifizieren können. (mehr …)
Für den Field Guide Kurs werden verschiedene Bücher und Apps empfohlen. Nachdem wir den Kurs absolviert haben, möchte ich dir meine Favoriten vorstellen und dich wissen lassen, welche mir nicht wirklich gefallen haben.
Du bekommst ein Lerner Manual, also ein Textbuch, dass sehr wichtig ist. Zusätzlich benötigst du jedoch weitere Quellen für Recherchen. In den Camps gibt es Bücherschränke, allerdings sind diese Ressourcen sehr begrenzt. Hier findest du unsere Empfehlung für Bücher und Apps für NQF2.
Roberts Bird Guide 2 (App)
Dies ist die wichtigste App, die du unbedingt erwerben solltest. Sie ist nicht ganz günstig, aber die App mit der in den Prüfungen die Vogelrufe abgespielt werden. Die Töne klingen je nach App verschieden. Außerdem ist es praktisch einen Vögelguide dabei zu haben, in dem du schnell etwas nachgucken kannst. Du kannst in dieser App auch Listen anlegen. Ich habe zum Beispiel eine für NQF2, eine für alle Vögel, die ich gesehen habe und eine für Basic Birding.
Das Ganze gibt es auch in Buchform als Vögelguide, dann natürlich ohne Vogelrufe. Diesen habe ich mir immer für meine Fahrten aus dem Bücherschrank geholt, um meinen Gästen damit zu zeigen, wie Vögel aussehen, sollten sie schneller wegfliegen, als ich sie zeigen kann. (mehr …)
Wir kamen gegen Mittag bei Elephant Sands an. Dies war der nächste Stopp unserer Campingsafari von den Victoria Falls in Simbabwe zum Okavango Delta in Botswana. Von Chobe Nationalpark aus waren wir mit unserem Guide mit dem Auto angereist. Direkt an der Abzweigung gab es ein großes Schild “Elephant Sands — where Elephants rule”. Über eine sandige Offroadstraße ging es dann zur Lodge. Dort angekommen ließ unser Guide uns erst einmal die Regeln lesen, die auf einem Schild standen, dass an der Mauer hing, die um den Gemeinschaftsbereich ging.
An der Rezeption konnten wir uns anmelden, allerdings musste unser Zelt erst noch aufgebaut werden. Wir bestellten in der Zeit Mittagessen und schauten uns das Wasserloch von der Terrasse aus an. Leider hatten wir kein Glück, denn es war verlassen.
Elephant Sands ist bekannt für seine Elefanten. Es handelt sich dabei um eine Lodge, die um ein Wasserloch gebaut wurde. Die Elefanten sind wilde Tiere, die kommen und gehen können, wie es ihnen passt. Deswegen werden die Gäste abends auch mit dem Auto die wenigen Meter bis zu ihrer Unterkunft gefahren. Es soll bis jetzt wohl noch keine Zwischenfälle mit Menschen und Elefanten gegeben haben.
Während wir Mittagessen bekamen ließ ich einer der Dickhäuter blicken, wirkte aber von den Bauarbeiten nicht wirklich begeistert. Schließlich kam noch ein weiterer Elefantenbulle. Nach wenigen Minuten gab dieser klein bei und praktizierte ein Ritual, dass dem anderen zu verstehen gibt, dass dieser Elefant anerkennt, dass der Andere der dominante Bulle hier ist. Dabei steckt der Nachgebende dem Dominanten seinen Rüssel in den Mund. Das Ganze dauert keine Minute, regelt aber den zivilisierten Ablauf unter den Elefanten. Es war sehr cool dies live zu sehen, nachdem wir schon einige Male davon gehört hatten.
Im Februar fingen wir eine Ausbildung zum Safari Guide an. Dafür lebten wir zwei Monate im Busch in zwei unterschiedlichen Camps. Diese Zeit war unvergesslich, mit Höhen und Tiefen und sehr intensiven Wildtierbegegnungen.
Das Karongwe Camp war unser erstes Zuhause im Busch. Dort begann eine neue Welt für uns, weil wir dort die meisten Tiere zum ersten Mal in der Wildnis sahen. Das Camp war wunderschön, in einem Rundweg befanden sich zehn Zelte, alle relativ groß und mit einem soliden Abstand zueinander. Fast alles lag im Schatten, da es im Camp reichlich Bäume gab. Ansonsten gab es noch eine zentrale Feuerstelle, wo wir alle unsere Mahlzeiten zu uns nahmen, ein Häuschen, wo wir unsere Vorlesungen hatten und einen Computerraum. Außerdem hatte Karongwe ein kleines Fitnessstudio, ein Sportbereich mit einigen Gewichten, und die Marula Bäume, die uns mit sehr leckeren Früchten versorgten.
Am nächsten Tag ging es morgens los nach Karongwe. Nachdem wir eine Nacht in Nelspruit verbracht hatten, konnten wir es kaum erwarten endlich in den Busch zu kommen. Allerdings lagen erst noch zwei Stopps vor uns. Im Büro holten wir unsere Uniformen ab. Jeder, wirklich jeder, hatte keine Ahnung, wo wir diese noch unterbringen sollten, schließlich hatten wir gestern zusätzlich schon Büchertaschen bekommen. Letztendlich bedeckten wir kurzerhand den Boden des Busses. Der nächste Stopp war ein Einkaufszentrum, in dem wir letzte Besorgungen machen konnten, bevor wir für einen Monat im Busch verschwinden würden. Wir stocken unsere Snacks auf und schickten letzte Nachrichten an Freunde und Familie raus.
Die Fahrt dauerte circa 3 bis 3,5 Stunden. In Nelspruit war noch Nic, der Social Media Guy, hinzu gestiegen. Er machte ab und zu Fotos und Videos von der Straße und uns. Ich schlief die meiste Zeit. Schließlich kamen wir am Karongwe Privat Game Reserve an. Am Gate wurden wir empfangen. Die andere Gruppe im zweiten Bus fuhr rein, unsere Gruppe musste umsteigen. Der Anhänger wurde ausgeladen. Wir luden das Gepäck in den Anhänger des Landrovers. Wir stiegen in den Game Viewer. Zwischen diesem ganzen Chaos stellte sich der Mann, der uns abholte als Nathan vor, einer unserer Instruktoren. (mehr …)
Der erste Tag des Ecotraining NQF2 Kurses (Nature Field Guide) startete früh. Um halb acht gab es Frühstück, also musste alles vorher gepackt sein. Um 7:45 sollte das Gepäck eingeladen werden. Aufgrund der Zeitspanne des Frühstücks funktionierte das eher so semi gut. Vor allem, da der Bushbus erst an diesem Tag ankam. Da wir 15 Personen waren kamen zum Glück zwei Minibusse mit Anhänger. Wir luden also das Gepäck ein und schnappten uns schnell noch etwas zum Frühstück. Ein kurzer Stopp auf der Toilette durfte auch nicht fehlen. (mehr …)
Das erste Kennenlernen stand bevor. Am 31. Januar war es dann so weit. Wir verließen unser schönes Airbnb, um ins Emerald Backpackers in der Nähe des Flughafens umzuziehen. Dort würden wir am nächsten Tag pünktlich morgens um 8 Uhr abfahren. Wir waren mit anderen Teilnehmern im Emeralds zum Mittagessen verabredet.
Im Emeralds angekommen konnten wir unsere Taschen abstellen und am Pool warten, bis unser Zimmer fertig war. Als wir am Pool ankamen fanden wir zwei Personen an einem Tisch sitzend vor. Domenik in Tarnfarben und mit seiner Kameratasche vor sich auf dem Tisch und Shuma aus Japan mit einer noch besseren Kamera vor sich auf dem Tisch. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir noch nicht ahnen, wie sehr Shuma an seiner Kamera hängt. Wir stellten uns vor. Schnell fanden wir heraus, dass Domenik einer der vielen Menschen aus Deutschland war. Die Beiden waren damit beschäftigt Fotos von verschiedensten Vögeln zu machen und einen Versuch zu wagen, diese zu identifizieren. Domenik hatte seinen Job eine Monate zuvor gekündigt und die freie Zeit dem Lernen gewidmet. Er hatte ein Notizbuch mit den Tieren erstellt, die wir imstande sein müssen zu identifizieren. (mehr …)
Viele Jahre träumte ich schon davon, die Victoria Falls in Simbabwe zu sehen. Immerhin gehören sie zu den sieben Naturwundern. Dieses Jahr fingen wir eine Ausbildung zum Safari Guide in Südafrika an und dachten uns, wenn wir schon einmal so nah an Simbabwe sind, dann sollten wir diesen Traum in Erfüllung gehen lassen. So buchten wir uns eine Safari-Tour von den Victoria Falls zum Okavango Delta für unsere freie Zeit zwischen den Kursen. Endlich konnten wir eines der größten Spektakel entdecken. (mehr …)
Mit dem Kurs zum Safariguide steht uns ein großes Abenteuer in Südafrika bevor. Doch für dieses Abenteuer mussten wir alles geben. So war es finanziell ein großer Brocken, aber auch der Antrag fürs Visum hatte es in sich. Beim Visumsantrag für Südafrika lief einiges schief und so zog es sich sehr lange hin, bis wir am Ziel waren. Für den Kurs benötigten wir kein normales Touristenvisum, sondern ein Studentenvisum und dieses hat einige Anforderungen. (mehr …)
Wir sind nach Südafrika aufgebrochen, da wir hier ab Anfang Februar bis zum Ende des Jahres eine Ausbildung zum Safari-Guide machen. Eine Woche eher sind wir angereist, um uns zu akklimatisieren und uns zu orientieren. Wir waren beide noch nie auf dem afrikanischen Kontinent, also wollen wir erstmal abchecken, wie das hier so läuft. (mehr …)
Unsere Reise nach Südafrika bestand aus mehreren Etappen. Zuerst wurden wir zum Bahnhof gebracht, danach fuhren wir nach Berlin. Dort blieben wir eine Nacht, um am nächsten Mittag unseren ersten Flug nach Kairo, Ägypten anzutreten. Dort stiegen wir nach Johannesburg um, anschließend fuhren wir noch knapp eine Stunde vom Flughafen zur Unterkunft. (mehr …)
Vier Jahre verbrachten wir in Australien und wir hatten eine unglaubliche Zeit. Wir lernten sehr viel fürs Leben, aber auch uns selbst mehr kennen. Innerhalb dieser Zeit wurde uns klar, dass wir uns kein normales Arbeitsleben vorstellen könnten. Außerdem verstanden wir, dass es für uns im Leben ums Glücklichsein geht und dass es nur funktioniert, wenn wir unseren Träumen folgen. Deswegen richten wir unser Leben nach unseren Träumen und Wünschen aus. Wir werden stets unseren Herzen folgen. Keine Ahnung wo uns das hinbringen wird, aber ich bin mir sicher, wir werden ein sehr glückliches und erfülltes Leben voller Erinnerungen haben. Unser nächstes Ziel steht fest und wir werden dem Ruf Afrikas folgen. (mehr …)