Colour Frenzy

Hintergrund

Kurz nach­dem wir im Okto­ber 2019 in Aus­tralien anka­men, hörten wir von ein­er bun­ten Lau­fak­tion: Dem Colour­run oder heute Colour Fren­zy. Schon damals waren wir kom­plett begeis­tert und woll­ten unbe­d­ingt an der Aktion teil­nehmen. Lei­der ver­passten wir einen Ter­min und die anderen Ter­mine passten nicht zu unser­er Reis­eroute. Damals hack­ten wir dieses The­ma erst ein­mal ab.

Zwei Jahre später kamen wir wieder nach Ade­laide. Eigentlich war dies über­haupt nicht unser Plan, aber Pläne sind ein anderes The­ma. Wir absolvierten eine zwei wöchige Quar­an­täne, um in den Bun­desstaat ein­reisen zu dür­fen und dort in ein­er Bar zu arbeit­en. Irgend­wo, ver­staubt in der hin­ter­sten Ecke, fand sich die Idee mit dem Colour Run wieder. Nach ein­er kurzen Recherche fan­den wir den Colour Frenzy und tat­säch­lich hat­ten wir das Event noch nicht verpasst.

Colour Frenzy 2022

Eine let­zte Hürde stand dem Event im Weg, wir mussten noch sicherge­hen, dass wir an den entsprechen­den Tagen frei kriegen wür­den. Tat­säch­lich beka­men wir sog­ar schon den hal­ben Tag zuvor frei, so dass wir schon vorher in Ruhe anreisen konnten.

Der Colour Fren­zy startete sehr früh am Mor­gen. Fol­glich fuhren wir schon um sechs Uhr dor­thin und früh­stück­ten vor Ort. Der Colour Run fand in einem Park neben der Innen­stadt von Ade­laide statt. Bevor es los­ge­hen kon­nte holten wir uns noch unser Starter­paket ab. Darin enthal­ten waren pro Per­son ein Ein­lass­band, eine Son­nen­brille, ein Päckchen mit Farbpul­ver und Trinkflaschen.

Colour Frenzy: Jenny und Daniel noch in heller sauberer KleidungColour Frenzy: Jenny und Daniel in bunter Kleidung

In heller Klei­dung und voll aus­gerüstet begaben wir uns auf die Haupt­fläche der Ver­anstal­tung. Dort waren Stände mit Essen, Spie­len und Infor­ma­tio­nen aufge­baut. Vor dem Haupt­teil der Ver­anstal­tung bewar­fen sich die Men­schen bere­its gegen­seit­ig mit Far­ben. Ins­ge­samt war es ziem­lich voll, aber durch die Freude und die gute Stim­mung war dies nicht weit­er belastend.

Colour Frenzy: Daniel ganz in bunt

Es geht los!

Schließlich fing der große Spaß an. Im Park wurde eine Strecke von einem Kilo­me­ter aufge­baut. Diese liefen wir vier Mal durch. Ent­lang der Strecke gab es viele coole Sta­tio­nen wie eine Schaum­sta­tion, Hin­dernisse und am besten waren die Farb­sta­tio­nen. An diesen wur­den wir von Anderen kom­plett von oben bis unten mit Farbe bespritzt. Während des Laufes lief an vie­len Stellen Musik und die Atmo­sphäre war ein­ma­lig. Der Lauf durch die Far­ben, die strahlen­den Gesichter von Erwach­se­nen im Tütü und die ganze Stim­mung waren her­vor­ra­gend. Wer die Chance kriegt, sollte an so einem Lauf defin­i­tiv teilnehmen.

Colour Frenzy: JEnny ganz in bunt

Kleine Extras

Colour Fren­zy war nicht nur ein unglaublich­es Event, son­dern sie haben auch viel Gutes mit reinge­bracht. So waren die Far­ben aus natür­lichen Zutat­en wie Gemüsepul­ver und Mais­stärke. Fol­glich war Farbe im Gesicht kein Prob­lem und am Ende war es leicht alles runter zu waschen. Also ist das weiße T‑Shirt auch wieder weiß. Außer­dem fuhren wir am näch­sten Tag an dem Park vor­bei und der Park sah aufgeräumt und sauber aus.

Neben dem Spaß wurde auch auf Tier­ret­tung­sor­gan­i­sa­tio­nen aufmerk­sam gemacht und es gab die Möglichkeit ver­waiste und gerettete Tiere zu adop­tieren. Wir waren sehr beein­druckt, dass Spaß mit wichti­gen The­men ver­bun­den wurde.

~ Daniel

 

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