Hintergrund
Das klingt jetzt vielleicht wie ein schlechter Scherz, aber das Sandburgprojekt startete während Corona 2020. Wir lebten zu der Zeit in der Nähe von Mandurah und unser 5km Radius schloss den Strand mit ein. Es war immer noch warm und wir hatten nicht viel zu tun, da wir weder einen Job hatten, noch weiterreisen durften. Also mussten Challenges her, wir wollten also eine Sandburg bauen, aber nicht nur irgendeine, nein.
Das Ziel
Das Sandburgprojekt hatte zum Ziel eine Sandburg zu bauen, die mindestens so groß ist, wie ich (Jenny). Keine einfache Aufgabe, aber Zeit hatten wir ja.
Erster Versuch
Der erste Versuch stammt aus der eben beschriebenen Zeit. Leider besaßen wir keinerlei Schaufeln oder Einer, die beim Bau hilfreich gewesen wären. Wir hatten sogar noch einen Sonnenschirm dabei, weil es noch so warm war. Genau da lag dann auch das Problem. Der Sand trocknete schneller, als wir bauen konnten, was letztendlich dazu führte, dass das Sandburgprojekt scheiterte. Die Burg war einfach zu instabil, als dass wir noch weiter in die Höhe hätten bauen können. So vertagten wir das Sandburgprojekt.
Weiterer Versuch
Leider kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, wann der nächste Versuch das Sandburgprojekt zu einem Abschluss zu bringen stattfand. Wir waren besser ausgerüstet dieses Mal, hatten wir doch tatsächlich eine Schaufel und einen Eimer dabei. Dazu gelernt hatten wir ebenfalls. So bauten wir näher am Wasser, es war weniger heiß und wir wässerten unsere Burg regelmäßig. Irgendwann ging uns dann leider doch die Motivation aus. Also musste das Sandburgprojekt noch eine Weile warten.
Finaler Versuch
Dieses Mal gingen wir mit keiner Erwartung an den Strand. Es war ein windiger, aber sonniger Tag. Wir bauten unser Strandpavillon auf und genossen den Ausflug. Dann überkam es uns, wir könnten doch Mal wieder eine Sandburg bauen. Leere Eisbehälter dienten als Eimer, Schaufeln gab es keine. Wir buddelten und buddelten. Der Spaß ließ nicht nach. Irgendwie schafften wir es sogar einen Teil unseres Strandpavillons mit einzubauen. Es wurde so windig, dass wir es abbauen, außerdem brauchten wir mehr Platz. Letztendlich kamen noch die Verzierungen, denn wer Daniel kennt weiß, dass Sandburgen immer auch Türmchen, Deko, Fenster und Tunnel brauchen. Als wir fertig waren stellte ich mich daneben und tatsächlich hatten wir es geschafft! Wir fielen uns in die Arme. Das Sandburgprojekt wurde 2026 erfolgreich abgeschlossen.
Wir hatten bewusst keine Handys mitgenommen, weshalb wir dann auch kein Siegerfoto machen konnten. Da wir jedoch in Australien leben kam eine ganz normale Situation zu Stande. Wir planschten noch im Wasser, als uns eine Frau ansprach, ob wir diese Burg gebaut hätten. Wir bejahten. Sie interessiere sich für Kunst und wolle gerne ein Foto machen. Letztendlich kam es dazu, dass sie Daniel eines der Fotos schickte. Wir brauchen für dich hier ja schließlich Beweise!
Fazit
Nichts ist zu kindisch. Wenn du Lust dazu hast, dann mach es, solange es dir Spaß macht. Es muss auch nicht ganz so riesig sein wie das Sandburgprojekt, kleiner geht auch. Viel Spaß.
P.S. Mit einem Partner in Crime macht es immer gleich doppelt so viel Spaß!
~ Jenny