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Der Ruf Afrikas

Hintergrund

Vier Jahre ver­bracht­en wir in Aus­tralien und wir hat­ten eine unglaubliche Zeit. Wir lern­ten sehr viel fürs Leben, aber auch uns selb­st mehr ken­nen. Inner­halb dieser Zeit wurde uns klar, dass wir uns kein nor­males Arbeit­sleben vorstellen kön­nten. Außer­dem ver­standen wir, dass es für uns im Leben ums Glück­lich­sein geht und dass es nur funk­tion­iert, wenn wir unseren Träu­men fol­gen. Deswe­gen richt­en wir unser Leben nach unseren Träu­men und Wün­schen aus. Wir wer­den stets unseren Herzen fol­gen. Keine Ahnung wo uns das hin­brin­gen wird, aber ich bin mir sich­er, wir wer­den ein sehr glück­lich­es und erfülltes Leben voller Erin­nerun­gen haben. Unser näch­stes Ziel ste­ht fest und wir wer­den dem Ruf Afrikas folgen.

Großer Traum

Manch­mal liegen Träume tief in einem ver­bor­gen und es braucht Impulse, um sie an die Ober­fläche zu holen. Dann wenn sie da sind, macht es auf ein­mal Sinn. So auch mit meinem großen Traum Afri­ka zu sehen. Dieser Wun­sch kam das erste Mal durch das Buch “Früh­stück mit Ele­fan­ten” zum Vorschein. Ein halbes Jahr vor unser­er Aus­tralien­reise kaufte ich jenes Buch aus einem Gefühl her­aus. Dieses Buch erzählt von ein­er Frau, die ihr Leben in Berlin gegen das ein­er Safari-Rangerin in Südafri­ka tauschte. Dies gab mir die erste Inspi­ra­tion, um meinen eige­nen Wün­schen mehr zu fol­gen. Doch ihre Geschichte war nicht das Einzige, was mich so in den Bann sog, es war das The­ma Afrika.

Ich weiß nicht woher es kommt, aber ich fand Afri­ka schon immer span­nend. In mein­er Vorstel­lung ein Ort, wo es noch echte Natur gibt. Allein die ganzen Tiere lösten immer eine Begeis­terung in mir aus. Nicht umson­st ist König der Löwen mein Lieblings­dis­ney­film. Irgend­was für dieses The­ma schlum­merte schon sehr lange in mir.

In Aus­tralien ent­deck­te ich meine Begeis­terung für die Natur und wilde Tiere. Auch fing ich an ver­mehrt Büch­er über den Tier­schutz im südlichen Afri­ka zu lesen. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich Nashörn­er, Ele­fan­ten, Hyä­nen, Geier und so viel mehr Tiere im Freien sehen möchte. Aus­tralien war erst Jen­nys Traum und dann unser gemeinsamer.

Ich schätze so sehr wie sie nach Aus­tralien wollte, so sehr wollte ich nach Afri­ka. Mit dem ersten Buch zu diesem The­ma wurde vieles angestoßen und am Ende run­det es unser Aben­teuer auch ab. Uns begeis­tert die Idee die Wild­nis nicht nur zu sehen, son­dern auch sie zu ver­ste­hen und sich darin frei bewe­gen zu kön­nen. Das führt zu unser­er näch­sten großen Reise: Wir gehen für ein Jahr nach Südafri­ka, um dort die Ranger­aus­bil­dung zu absolvieren und prak­tis­che Erfahrung in dem Gebi­et zu sam­meln. Der näch­ste große Traum wird in Erfül­lung gehen, unsere Herzen voraus und wir hinterher.

Entscheidung

In Aus­tralien kam uns irgend­wann der Gedanke, dass wir mit dem ver­di­en­ten Geld nach Afri­ka reisen kön­nten. Zunächst halb ernst sagten wir, dass wir the­o­retisch auch den Safarigu­idekurs machen kön­nten. Schließlich begrif­f­en wir, dass es unser Wun­sch war diese Erfahrung zu erleben und es begann ein langes hin und her. Alle paar Monate wech­sel­ten wir die Mei­n­ung zwis­chen einem Verbleib in Aus­tralien oder der Reise nach Südafrika.

Mit der Zeit ver­sucht­en wir immer mehr auf unsere Herzen zu hören. Wir liebten die Wan­derun­gen durch die Natur, die Suche nach bes­timmten Tieren, aber auch Infor­ma­tio­nen. Mit jed­er neuen Erken­nt­nis ver­standen wir mehr vom Gesamt­bild. Draußen ohne men­schliche Störg­eräusche waren wir immer am glück­lich­sten und am aus­geglichen­sten. Die Idee, ein Jahr lang in der Wild­nis zu leben und darüber zu ler­nen, imponierte uns immer mehr. Wir mussten nur den Ruf Afrikas wahrnehmen, um dann endlich uns dazu durch zu rin­gen dem zu fol­gen, was sich am besten anfühlt, wenn man es ausspricht. Wir gehen nach Südafri­ka! Dieser Satz lässt meinen ganzen Kör­p­er kribbeln und ich spüre wie die Span­nung steigt.

Let­z­tendlich spielte auch das Bewusst­sein für die begren­zte Zeit die wir haben eine Rolle. Jeden Moment kön­nte das Leben enden und wenn wir gehen wer­den, dann wer­den wir zu jedem Zeit­punkt sagen kön­nen, dass wir das Meiste aus unserem Leben raus­ge­holt haben, weil wir unsere Träume nicht ver­schoben haben. Wenn dein Traum ruft, dann hör hin, sei mutig und tu was am besten für dich ist. Am Wichtig­sten war es zu sehen, dass alles möglich ist, wir mussten uns nur den richti­gen Weg bauen, um dor­thin zu kom­men. Wir sind bere­it für unsere näch­ste Reise! Der Ruf Afrikas — und wir fol­gen ihm!

~ Daniel

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