Die Reiseagentur

Bevor wir nach Aus­tralien gegan­gen sind haben wir uns Hin- und Rück­flugtick­ets bei ein­er Reiseagen­tur gebucht. Das Rück­flugtick­et war ein Open-Return-Tick­et. Dieses ist 12 Monate gültig und kann min­destens ein­mal kosten­los umge­bucht wer­den. Warum es eine der blödesten Ideen war, die wir je hat­ten erfahrt ihr jetzt.

Unser Angebot

Wir haben wie gesagt Hin- und Rück­flugtick­ets für Daniel und mich gebucht. So weit gab es auch noch kein Prob­lem. Das Rück­flugtick­et sollte so flex­i­bel wie möglich sein, da wir sel­ber noch nicht wussten, was auf uns zukom­men würde und wann wir wieder nach Hause kom­men würden.

Wir bucht­en das Tick­et so weit wie möglich in die Zukun­ft, allerd­ings haben die Flugge­sellschaften nur Flug­pläne für ein Jahr im Voraus. Dementsprechend mussten wir die kosten­lose Umbuchung nutzen, um das Datum unseres Fluges von Mai auf Sep­tem­ber zu ver­legen. So ein­fach war es dann aber nicht, viele Flüge waren voll oder wir hät­ten noch Auf­schlag bezahlen müssen. So hat­ten wir uns das natür­lich nicht vorgestellt und wichen auf einen anderen Abflu­gort aus, der nicht so hoch fre­quen­tiert war.

Corona

Noch bevor wir über­haupt unser Abflug­da­tum erre­icht hat­ten, meldete sich die Reiseagen­tur bei uns. Sie teil­ten uns mit, dass sie insol­vent gegan­gen waren auf­grund von Covid. Auch mit einem Antrag bei Gericht kon­nten wir kein Geld zurück bekom­men, da die Reiseagen­tur das Geld schon an die Flugge­sellschaft über­wiesen hat­te. Generell war es unmöglich jeman­den von der Reiseagen­tur zu erre­ichen, wed­er per Mail noch per Telefon.

Der Rückflug

Unser eigentlich­er Rück­flug wurde dann auch noch auf­grund von Coro­na gestrichen. Wir beka­men also wed­er unser Geld zurück, noch beka­men wir eine andere Leis­tung. Auch die Flugge­sellschaft rührte sich nicht. Für uns war es allerd­ings nur ein klein­er Ver­lust, da wir uns vorher schon entsch­ieden hat­ten ein weit­eres Jahr in Aus­tralien zu bleiben und unsere Tick­ets son­st ver­fall­en wären. Ärg­er­lich ist es trotzdem.

 

Fazit

Ich schreibe diesen Text, auch wenn der Vor­fall schon länger her ist jet­zt doch noch, weil ich dich darauf aufmerk­sam machen möchte. Eine Reiseagen­tur kann immer pleite gehen, eine Flugge­sellschaft eben­falls. Außer­dem ist es immer möglich, dass sich deine Pläne im Leben ändern. Wir haben für uns daraus gel­ernt, dass wir keine Flüge mehr so weit im Voraus buchen, es sei denn wir haben feste Ter­mine. So sind wir flex­i­bler und haben das besagte Risiko nicht. Allerd­ings sollte dir bewusst sein, dass du dir genug Geld für deinen Rück­flug zur Seite leg­en musst.

 

~ Jen­ny

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