Manjimup

Hintergrund

Derzeit arbeit­en wir auf ein­er Farm im Süd­west­en von Aus­tralien. In den let­zten Wochen fin­gen wir an zunehmend unsere Region zu erkun­den. So waren wir zum Beispiel schon im Beedelup Nation­al­park. Dieses Woch­enende woll­ten wir die Stadt Man­jimup erkun­den.

Anreise

Vielle­icht wieder­hole ich mich mit der Schwärmerei, aber der Weg nach Man­jimup war ein­fach eine Augen­wei­de. Unsere Gegend ist voller Wälder und es ist ein­fach faszinierend, wenn an den Straßen bis zu 90 Meter hohe Bäume angren­zen. Das strahlende grün der Blät­ter machte uns auf dem Weg nach Man­jmup beson­dere Freude. Das einzig neg­a­tive an der Fahrt, waren zahlre­iche Kur­ven, die bei Jen­ny ein wenig Übelkeit aus­lösten.

Heritage Park Manjimup

Unsere erste Sta­tion war beim Super­markt, dort holten wir uns Früh­stück. Nach­dem wir im Auto gefrüh­stückt hat­ten, fuhren wir wie so häu­fig zum Vis­i­tor Cen­ter der Stadt. Direkt daneben war auch eines unser­er Tagesziele, der Her­itage Park. Zunächst sahen wir uns im Shop um, dann gin­gen wir los. An diesem Tag war das Wet­ter sehr wech­sel­haft. Alle 5 Minuten reg­nete es, dann hörte es wieder auf, um dann wieder anz­u­fan­gen. Den­noch freuten wir uns auf den Spazier­gang. Der Her­itage Park in Man­jimup ist ein außergewöhn­lich­er Park, der mit unter­schiedlichen The­men, sehr vie­len Ziel­grup­pen etwas bietet. Für Kinder ist dieser Park ein Paradies. Der Spielplatz, hat alles, was man sich vorstellen kann. Von ein­er riesi­gen Rutsche, mit tollem Aus­blick auf die Umge­bung, bis hin zur Seil­bahn. Die Gestal­tung und die Größe des Spielplatzes lässt bes­timmt die Fan­tasie viel­er Kinder anre­gen. Wäre nicht alles vom Regen nass gewe­sen, hät­ten wir uns eben­falls ordentlich ausge­to­bt. Des Weit­eren bein­hal­tet der Park ein Muse­um, welch­es einen Ein­blick ins frühere Leben ermöglicht. Einzelne Häuser zeigen einzelne Insti­tu­tio­nen, wie die Schule oder eine Polizeis­ta­tion. Auch für den Lieb­haber der Natur ist etwas dabei. Kleine Pfade führen in die Wälder und an kleinen Teichen vor­bei. Außer­dem ist man umgeben von aller­lei Vögeln. Ein Vogel mit einem schö­nen Schn­abel hat­te es mir sehr ange­tan. Seit jeher ver­suche ich diesen zu fotografieren, aber er fliegt immer weg oder taucht in ungün­sti­gen Momenten, wie beim Auto fahren, auf.

Manjimup

Manjimup

King Jarrah Tree

Einige Kilo­me­ter außer­halb von Man­jimup, befind­et sich der King Jar­rah Tree. Dort woll­ten wir uns den ver­mut­lich 500 Jahre alten Baum anschauen. Als erstes gewan­nen jedoch erneut einige Vögel meine Aufmerk­samkeit. So schaffte ich es einige Fotos von den bun­ten Papageien zu machen. Schließlich gin­gen wir zu dem berühmten Baum. Der King Jar­rah Tree strahlte Größe, Sta­bil­ität und Stolz aus. Es ist wie ein Wun­der, wenn man sich vorstellt, was dieser Baum alles über­dauert hat. Mit viel Fasz­i­na­tion macht­en wir einige Bilder, liefen um den Baum herum und betra­chteten diesen für eine Weile. Dann brachen wir wieder auf Rich­tung Man­jimup. An unseren freien Tagen müssen wir näm­lich neben den Aus­flü­gen noch den Woch­eneinkauf und das Auf­füllen von zwei Wasserkanis­tern unter einen Hut brin­gen. Hät­ten wir mehr Zeit gehabt, dann wäre ein­er der Wan­der­wege bes­timmt noch eine Option für uns gewe­sen.

King Jarrah Tree

Bücherei

Vor den notwendi­gen Besorgun­gen begaben wir uns noch in die Bücherei von Man­jimup. Dort schaut­en wir uns ein­mal um und schließlich nutzen wir das Inter­net, um einige Sachen zu erledi­gen. Die Bücherei gefiel mir sehr. Sie war recht klein und ruhig. Der per­fek­te Ort um pro­duk­tiv zu sein.

Fazit

Ein klein­er Aus­flug nach Man­jimup reichte, um uns zu begeis­tern. Dort gibt es auf jeden Fall etwas zu erleben. Wir kön­nen den Besuch sehr empfehlen. Wenn wir die Zeit find­en, fahren wir noch ein­mal dort hin für eine zweite Ent­deck­ungs­tour.

Papagei

~ Daniel

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