Unsere erste Nacht in Rojo

Hintergrund

Unsere erste Nacht in Rojo ver­bracht­en wir auf einem freien Camp­ing­platz im Lit­tle Desert Nation­al­park. Dort starteten wir unsere kleine Run­dreise durch Vic­to­ria. Auf der Milch­farm hat­ten wir fünf Tage Urlaub bekom­men und woll­ten diese nutzen, um Aus­tralien wieder ein Wenig unsich­er zu machen. So kam es dazu, dass Rojo direkt zum Ein­satz kam.

Sagen wir mal so, ganz fer­tig war Rojo noch nicht, aber wir ließen uns davon nicht unterkriegen. Wir planten nur auf Camp­ing­plätzen zu schlafen, da machte es nichts, dass es noch keine Vorhänge gab. Wir haben ein neues Bettgestell gebaut und eine neue Matratze gekauft. Es ist eine 15 cm dicke Schaum­stoff­ma­tratze gewor­den. Diese ist im Ver­gle­ich zu der Vorheri­gen, die nur fünf cm hat­te, sehr bequem.

Unsere erste Nacht in Rojo: Little Desert Nationalaprk Eingangsschild

Unsere erste Nacht

Nun aber zu unser­er ersten Nacht. Als erstes ist es schon Mal sehr angenehm, dass wir nichts vom Bett runter räu­men müssen. Wir holen das Bettzeug unter dem Bett her­vor, nehmen die Kopf­stützen ab, damit Daniel mehr Platz für seine lan­gen Latschen hat, und sind fertig.

Unsere erste Nacht in Rojo: Fenster

Eine der schön­sten Sachen ist, dass wir sowohl im Bett liegen, als auch vorne in der Fahrerk­abine sitzen kön­nen. Aus dieser klet­tern wir über die Sitzen nach hin­ten ins Bett. Dort machen wir es uns dann bequem. Wir teilen uns eine riesige Decke (Sie ist größer als die Matratze selb­st.) und jed­er hat sein eigenes kleines Kissen. Auf mein­er Seite haben wir noch unsere Büch­er und ein Kör­bchen mit Taschen­lam­p­en, Autoschlüs­sel, Handys und dem ganzen Kleinkram.

In der ersten Nacht hat­ten wir noch nicht so richtig raus, was wohin soll. Wir mussten erst eine Rou­tine find­en. Zudem war es in dieser Nacht so kalt, dass wir immer wieder wach wur­den und uns aneinan­der kuschel­ten. Ich ver­steck­te meinen Kopf sog­ar unter der Decke.

Aber was sollen wir sagen, dass Bettgestell hat gehal­ten, wir haben gut geschlafen, die Matratze ist bequem und jed­er hat genug Platz zum schlafen. Wir kön­nen uns sog­ar drehen, ohne dem Anderen einen Ellen­bo­gen ins Gesicht zu ram­men. Es brauchte zwar mehr als eine Nacht, um her­auszufind­en, wie wir das Bettzeug hand­haben, aber das war kein Problem.

~ Jen­ny

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