Valentinstag in Australien

Unsere Pläne

Der Valentin­stag hat für viele ein unter­schiedlich­es Maß an Bedeu­tung. Für uns ist dieser Tag mit ein­er eige­nen Tra­di­tion ver­bun­den. Beson­dere Über­raschun­gen ver­suchen wir auch ein­fach so im All­t­ag zu inte­gri­eren. Deswe­gen entwick­el­ten wir die Tra­di­tion ein­fach zusam­men ins Kino zu gehen. Da der Valentin­stag 2020 jedoch in Aus­tralien stat­tfand, waren wir uns unsich­er, ob wir unsere Tra­di­tion fort­set­zten woll­ten. Zunächst einigten wir uns darauf nichts beson­deres zu machen oder ein­fach nur was Leck­eres zu essen. Doch einen Tag vorher ent­deck­te ich ein Event durch Zufall und so entsch­ieden wir spon­tan diesen Tag doch etwas span­nen­der zu gestal­ten.

Schließlich hat­ten wir uns auf ein kleines Aben­teuer geeinigt. Vor­mit­tags behiel­ten wir unsere Tra­di­tion bei. Immer­hin waren wir in Aus­tralien bere­its im Kino. Fol­glich wussten wir, dass es nicht so schw­er sein würde dem Film zu fol­gen. Nach­mit­tags besucht­en wir das kleine Event und das Abend­pro­gramm war mir über­lassen.

Kinobesuch

In den let­zten Jahren wussten wir am Valentin­stag schon lange vorher, was wir uns im Kino anschauen wür­den. Dieses Jahr waren wir rel­a­tiv spon­tan und entsch­ieden uns für die Komödie: A Guide to sec­ond date sex. Den Film schaut­en wir uns im Grand Cin­e­ma in Bun­bury an. Vorher mussten wir aber noch einen Sprint hin­le­gen. So früh wie wir dran waren, kamen wir auf die Minute pünk­tlich im Kino an. Das lag wahrschein­lich daran, dass die Park­dauer der Park­plätze an der näch­sten Straße kürz­er war, als der Film. Dementsprechend mussten wir zum näch­sten Super­markt fahren. Schließlich stellte sich her­aus, dass unsere kleine Laufein­heit völ­lig unnötig war. Die Wer­bung dauerte min­destens 20 Minuten.

Ins­ge­samt hat uns der Film sehr gefall­en. Beson­ders stolz waren wir darauf, dass wir den Film auf englisch weitest­ge­hend ver­standen hat­ten. Gut genug, um über die lustig­sten Momente mit­lachen zu kön­nen. Damit war der erste Teil vom Valentin­stag erfol­gre­ich.

Das Event

Schließlich ging es zu dem Event. Für uns war es etwas ganz beson­ders, weil wir nach dem Sur­fkurs in Syd­ney, erneut was Neues aus­pro­bierten. Dieses Mal gin­gen wir auf die Rollschuh­bahn. Bere­its die Vor­freude war riesig. Als wir endlich da waren, kon­nten wir es kaum erwarten auf die Bahn zu kom­men.

DanielJenny

Am Anfang fuhren wir noch die ersten Run­den sehr vor­sichtig. Mit der Zeit wur­den wir immer bess­er und fühlten uns sehr wohl auf den Rollschuhen. Wir wagten uns sehr viel mehr, was einige Stürze zur folge hat­te. Doch der Spaß über­wog und wir dreht­en eine Runde nach der Anderen. Meine größte Schwäche waren die Kur­ven. Dort geri­et ich oft ins wanken.

 

 

Es war an sich Spaß pur für uns. Die Musik passte und wir kon­nten uns ein­fach frei bewe­gen. Tat­säch­lich war das einzig Neg­a­tive an dem Erleb­nis, dass es ein inter­ak­tives Event war. Immer wenn wir ger­ade richtig gut unter­wegs waren, wurde das nor­male Fahren für Spiele unter­brochen. Diese Spiele nervten uns ein wenig. Es ging meis­tens darum in eine Ecke zu fahren. Dann wurde ein Kegel gedreht und alle Men­schen auf die der Kegel zeigte mussten die Bahn ver­lassen. Das Ärg­er­liche für uns war, dass wir zum Fahren da waren und nicht, um die Bahn alle paar Minuten zu ver­lassen. Diese Kleinigkeit machte uns den Valentin­stag nicht kaputt. Uns wurde durch die Spiele bewusst, dass wir liebend gerne fuhren. Fol­glich beschlossen wir in Zukun­ft öfters auf die Rollschuh­bahn zu gehen.

Valentinstag Wir

Ein schöner Ausklang

Am Abend fuhren wir zum Wyalup Rocky Point. Dort gab es ein kleines roman­tis­ches Essen. Wir baut­en unseren Tisch und die Camp­ingstüh­le auf, um mit fan­tastis­chem Blick auf den Ozean den Abend per­fekt zu vol­len­den. Lei­der sahen wir nur noch die let­zten Rot­töne im Him­mel, den Son­nenun­ter­gang hat­ten wir ver­passt. Den­noch war es ein unvergesslich­er Moment. Mit der Zeit wurde es dunkel und schließlich aßen wir unter einem schö­nen Ster­nen­him­mel.

Sonnenuntergang

Während wir das Essen zubere­it­eten, fiel uns eine Frau mit ihren Kindern auf. Sie sprachen deutsch miteinan­der. Wir tauscht­en uns eine Weile mit ihr aus. Selb­st das ver­schön­erte uns den Tag sehr, denn wir freuen uns immer neue Men­schen auf der Reise ken­nen zu ler­nen.

Fazit

Unser Valentin­stag wurde zu einem kleinen Aben­teuer. Damit war es viel schön­er, als wir es ursprünglich geplant hat­ten. Mit viel Freude blick­en wir auf diesen Tag zurück. Wir haben gel­ernt, dass die ganzen kleinen Momente sich zu ein­er großar­ti­gen Reise sum­mieren. Dementsprechend genießen wir die kleinen Dinge viel bewusster als früher.

~ Daniel

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