Work and Travel — Die Vorbereitungen

Unser Plan war es ein Jahr Work and Trav­el in Aus­tralien zu machen. Dafür musste natür­lich einiges vor­bere­it­et wer­den. Was wir alles gemacht haben und was ich nach dieser Erfahrung zusät­zlich empfehle, erfährst du hier.

Der Reispass

Ohne Reisep­a­ss kannst du außer­halb der EU nicht reisen. Er erset­zt deinen Per­son­alausweis. Dein Per­son­alausweis ist im Aus­land qua­si wert­los. Unser erster Schritt war also einen Reisep­a­ss zu beantra­gen, denn ohne diesen kannst du dein Visum nicht beantra­gen und ohne Visum keinen Flug buchen. Beachte aber, dass die Ausstel­lung des Reisep­a­ss­es bis zu vier Wochen dauern kann! Fang also frühzeit­ig damit an.

Der internationaler Führerschein

Diesen kon­nte ich am Tag der Beantra­gung vom Amt mit­nehmen, beachte hier­bei aber, dass dieser Führerschein nur drei Jahre gültig ist. Ich würde also empfehlen ihn nicht zu frühzeit­ig, aber auch nicht erst am Tag vor der Abreise zu besorgen.

Die Tax File Number (TFN) — Steuernummer

Du soll­test dir von zuhause aus schon eine TFN beantra­gen. Ohne diese hast du nicht die Möglichkeit in Aus­tralien zu arbeit­en. Sie ist kosten­los und wenn du ein­mal eine bekom­men hast gehört sie dir dein Leben lang. Du kannst eine TFN ganz ein­fach online beantra­gen.

Die Kontobestätigung

Wir mussten ein Doku­ment mit uns führen, auf dem unsere Haus­bank unseren Kon­to­stand bestätigt. Diese Bestä­ti­gung ist ein Kri­teri­um für die Ein­reise mit einem Work and Hol­i­dayvi­sum in Aus­tralien. Du musst cir­ca 3250 Euro vor­weisen kön­nen, das entspricht 5000 aus­tralis­chen Dollar.

Ausländisches Bargeld

Ich finde es wirk­lich hil­fre­ich schon etwas an aus­ländis­chem Bargeld zu haben, wenn ich ein­reise. So kann ich mir in den ersten Tag den Stress des Wech­selns ers­paren. Ich habe cir­ca 300 Dol­lar mitgenom­men, so kon­nten wir im Super­markt einkaufen und uns Tick­ets für den Bus und die Bahn leisten.

Das Visum

Nach­dem du deinen Reisep­a­ss abge­holt hast geht es ans Eingemachte. Das Visum muss beantragt wer­den, denn ohne Visum geht nichts! Das Ganze natür­lich auf Englisch. Zum Glück geht es ganz ein­fach online. Du musst dir einen Immi­ac­count erstellen, das richtige Visum auswählen und die Fra­gen beant­worten. Wir haben das Work and Hil­day Visum (417). Am Ende des Vor­gangs musst du das Visum auch direkt bezahlen. Der Preis hängt vom Wech­selkurs ab. Wir haben zwis­chen 450 und 500 Dol­lar pro Per­son pro Visum bezahlt. Wie genau der Vor­gang des Beantra­gens aussieht wirst du bald hier erfahren.

Der Flug

Nach­dem dein Visum bewil­ligt wurde, dies geschieht online und hat bei unserem ersten Visum unge­fähr eine bis zwei Wochen gedauert, kannst du deinen Flug buchen. Ich per­sön­lich rate dir von ein­er Reiseagen­tur ab. Wir haben damit eine schlechte Erfahrung gemacht. Ich rate dir entwed­er online die Preise zu ver­gle­ichen und zu buchen oder dich in einem Reise­büro berat­en zu lassen.

Die Unterkunft

Du soll­test dir eine Unterkun­ft buchen, zumin­d­est für die ersten Tage. Nach so einem lan­gen Flug wird es schön sein dein Gepäck loszuw­er­den und dich zu entspan­nen. Wenn du vorher schon etwas buchst musst du sich um nichts mehr vor Ort küm­mern und kannst auch von zuhause schon raus­suchen, wie du vom Flughafen zur Unterkun­ft kommst.

Wir hat­ten die erste Unterkun­ft für zwei Wochen gebucht. Nach ein­er Woche sind wir aber schon aus­ge­zo­gen, nach der zweit­en Woche sind wir schon los­gereist. Denk also vorher gut darüber nach, auch welche Art von Unterkun­ft du buchst. Ein Air b and b ist ver­mut­lich ruhiger als das (Party-)Hostel mit­ten in der Stadt.

Der Plan

Plan klingt vielle­icht falsch, ich meine damit eher einen Überblick. Recher­chiere schon zuhause welch­er Handyan­bi­eter etwas für dich ist, bei welch­er Bank du ein Kon­to eröff­nen möcht­est und wo du einen Super­markt find­est. Ich mochte das Flugzeugessen über­haupt nicht, außer­dem war mir die ganze Zeit schlecht. Dementsprechend ist es nicht verkehrt zu Wis­sen, wo du etwas zu Essen her­bekommst. Wenn du nicht ger­ade in Mel­bourne oder Syd­ney lan­d­est soll­test du außer­dem wis­sen, dass auch die Restau­rants und Fast­foodlä­den zwis­chen acht und neun Uhr abends zumachen.

Fazit

Es ist defin­i­tiv einiges zu tun, aber mit etwas Zeit und Geduld bekommst du es alles hin, haben wir schließlich auch. Wenn du erst ein­mal angekom­men bist in Aus­tralien nimmt dein Leben ein anderes Tem­po an und du kannst die Dinge entspan­nt ange­hen, zumin­d­est wenn du die ersten Tage gut vor­bere­it­et hast. Ich wün­sche dir viel Erfolg bei deinen Vor­bere­itun­gen und eine tolle Reise.

 

~ Jen­ny

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