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Frenchman Peak

Hintergrund

Ende 2025 pack­te uns Mal wieder die Reiselust und wir brachen auf, um neue Erin­nerun­gen zu kreieren. Als Erstes ging es nach Lucky Bay, wo wir über ein Woch­enende hin­weg campten. Dies war nicht unser erstes Mal dort. Zum ersten Mal sahen wir den berühmten Strand 2020 und nicht nur das, son­dern auch eine Wan­derung, die unsere Neugi­er weck­te. Danach waren wir zwei weit­ere Male dort, unter anderem mit Jen­nys Fam­i­lie kurz nach unser­er Hochzeit. Erneut kamen wir und der French­man Peak nicht zusam­men. Wenn wir jedoch ein­mal einen Traum ver­fol­gen, dann wer­den wir diesen auch mit Sicher­heit erre­ichen und so bah­nte es sich an, dass wir an unserem Woch­enende, endlich den French­man Peak besteigen würden.

Fakten

Der French­man Peak Walk ist als Top Trail in West­ern Aus­tralia gelis­tet und befind­et sich im Cape Le Grand Nation­al­park. Mit nur drei Kilo­me­tern wirkt der Weg ein wenig kurz, doch was der Weg nicht in der Länge hat, gle­icht dieser mit der Höhe von 262 Metern aus. Fol­glich ist der Weg als Kat­e­gorie fünf klas­si­fiziert, was in der Skala die höch­ste Schwierigkeit bedeutet. Emp­fohlen wird dabei, dass du drei Stun­den für die gesamte Wan­derung ein­planst. Der Berg aus Gran­it belohnt dich am Ende mit ein­er außergewöhn­lichen Aus­sicht über den gesamten Nationalpark.

Jahresrückblick 2025: Lucky Bay

Unser Erlebnis 

Wie so häu­fig reicht uns der ein­fache Weg nicht. Wir woll­ten diese Wan­derung unvergesslich machen und so entsch­ieden wir uns dazu den Son­nenauf­gang auf der Bergspitze zu sehen. Im Som­mer wird es sehr früh hell. Dementsprechend standen wir in den sehr frühen Mor­gen­stun­den auf, irgend­wo zwis­chen 3:00 und 3:30. Aus dem war­men Bett um solch eine Uhrzeit zu krabbeln, war nicht leicht, doch am Ende sollte es sich lohnen. Schnell macht­en wir uns fer­tig und fuhren rüber zur French­man Peak Wan­derung. Am Park­platz angekom­men, sahen wir ein weit­eres Auto mit Wan­der­ern, die kurz vor uns loszogen. 

Die Sterne strahlten noch am Him­mel und die som­mer­liche Nachtluft war ide­al, um einen Berg zu erk­lim­men. Mit Taschen­lam­p­en macht­en wir uns auf den Weg. Immer wieder blieben wir erstaunt ste­hen. Mit jedem Schritt wurde die Aus­sicht bess­er und wir kon­nten während unser­er Wan­derung beobacht­en wie sich der neue Tag langsam am Hor­i­zont ankündigte. Mir fehlen immer noch die Worte, für das Spek­takel, das sich am Him­mel ereignete. Unser Pfad war so anstren­gend, wie erwartet. Viel gibt es da nicht zu sagen, außer dass es steil nach oben ging. Aus dem dunkel­blauen Nachthim­mel wurde ein helleres blau und danach ein schönes vio­lett. Nach ein­er kurzen Weile sahen wir auch den Ozean, welch­er seine strahlen­den Far­ben dazu mischte. 

Frenchman Peak

An diesem Mor­gen waren wir sehr gut unter­wegs und erre­icht­en die Spitze frühzeit­ig. Lei­der sahen wir, dass Wolken den Son­nenauf­gang ein wenig ein­schränken wür­den, aber die vol­lum­fängliche 360 Grad Aus­sicht war es den­noch wert. Die Nacht ver­ab­schiedete sich und dann sahen wir bei unser­er Ver­schnauf­pause, einen Son­nenauf­gang, der unvergesslich bleiben wird. Während die Sonne durch die Wolken ihre schö­nen Far­ben präsen­tierte, fie­len die einzel­nen Son­nen­strahlen auf die Erde. Dieser Moment war ein­fach magisch, ein neuer Tag fing an und die Welt wurde von der Sonne begrüßt. Zusam­men einen Berg noch vor 5 Uhr zu besteigen und dann von der Natur solch ein Gemälde zu bekom­men, das ist das Leben, was wir ver­suchen für uns zu bauen. Die with mem­o­ries, not dreams!

Fazit

Nach­dem wir fünf Jahre braucht­en um den French­man Peak endlich zu erk­lim­men, muss ich sagen, dass sich das Warten gelohnt hat. Wenn du im Cape Le Grand Nation­al­park bist, soll­test du dieses High­light nicht ver­passen. Für einen extra Hauch von Magie, kön­nen wir die Wan­derung zum Son­nenauf­gang wärm­stens empfehlen. Manch­mal musst du unbe­quem sein, um bessere Möglichkeit­en für dich selb­st zu erschaffen.

~ Daniel 

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