Geradton

Hintergrund

Unsere erste Stadt auf der Weit­er­reise, nach Perth, war Ger­ald­ton. Zuvor waren wir schon im Nam­burg Nation­al­park, wo es die außergewöhn­lichen Fels­for­ma­tio­nen gibt.  Wir waren schon sehr ges­pan­nt, was uns dort erwarten würde. Außer­dem sollte dies vor­erst die let­zte größere Stadt auf unser­er Tour ent­lang der West­lüste sein. Dementsprechend mussten wir unsere Einkäufe und let­zten Besorgun­gen sorgfältig wählen. Die Vor­freude auf Ger­ald­ton war riesig.

Camping am Leutturm

Die erste Nacht in Ger­lad­ton ver­bracht­en wir auf einem kosten­losen Camp­ing­platz. Dieser befand sich an der Küste und gegenüber von dem Moore Point Light­shouse. Es war eine große Freude den rot-weiß gestreiften Leucht­turm zu betra­cht­en. Beson­ders beim Son­nenauf­gang war dies ein her­rlich­er Ausblick.

Geraldton Leuchtturm

Die Über­nach­tungsmöglichkeit bestand aus sechs markierten Park­bucht­en. Dort kann man auf der Durch­fahrt für 24 Stun­den bleiben. Es gibt einen weit­eren Platz etwas weit­er nördlich in Ger­lad­ton. Grund­sät­zlich war die Über­nach­tung gut, jedoch waren wir an einem windi­gen Tag dort. Hin­ter einem Gebäude waren große Sand­düne. Der Sand wurde per­ma­nent durch die Luft gewirbelt. Nach diesem Abend waren wir und unser Auto voller Sand.

Foreshore Playground

An unserem näch­sten Tag in Gerd­ton war der Fore­shore Spielplatz ein ganz beson­deres High­light. Ein Paradies für Kinder und diejeni­gen, die Kinder geblieben sind. Neben ein­er guten Grun­dausstat­tung, gab es auch kosten­freie Kick­er­tis­che und zwei Auto­mat­en. An diesen kon­nten wir alleine oder zu zweit Min­ispiele spie­len, die unsere Reak­tion­s­geschwindigkeit erforderten. Wir hat­ten ziem­lich viel Spaß dort und es war wirk­lich schw­er zu gehen. Für Back­pack­er ist der Ort zusät­zlich inter­es­sant, weil es dort  freies Wifi und Steck­dosen gibt.

Jenny Geraldton Spielplatz

 

 

 

 

 

Von dem Spielplatz hat­ten wir einen guten Blick auf die malerische Esplanade von Gerladton.

Besorgungen in der Stadt

Haupt­säch­lich waren wir in Ger­lad­ton, um unsere let­zten Besorgun­gen zu machen. Fol­glich nutzen wir die Super­märk­te und deck­ten uns nochmal mit Essen ein. Schließlich war der näch­ste “nor­male” Super­markt 700 Kilo­me­ter und unzäh­lige High­lights entfernt.

Zweite Nacht an der John Batten Community Hall

Unser zweit­er Schlaf­platz war deut­lich angenehmer, als der erste. Direkt vor dem Klo­haus, waren die Park­bucht­en. Dieses spendete uns am Nach­mit­tag Schat­ten, so dass wir ohne große Ver­bren­nun­gen dort das Auto aufräu­men konnten.

Von dem Spot hat­ten wir einen guten Zugang zum Strand. Dementsprechend kon­nten wir nicht wider­ste­hen uns den Son­nenun­ter­gang anzuschauen. Es war war magisch für uns, weil es der erste Son­nenun­ter­gang am Strand war, denn wir auf unser­er Weit­er­reise sahen.  Schließlich gin­gen wir auf den benach­barten Bas­ket­ballplatz und war­fen dort während der Däm­merung einige Körbe. Uns fasziniert immer wieder, was alles in Aus­tralien kosten­los zur Ver­fü­gung gestellt wird. Viele Orte wer­den so gut gepflegt, dass wir über­all spon­tane und fan­tastis­che Momente erleben dürfen.

Sonnenuntergang

Bei unser­er zweit­en Über­nach­tung in Ger­ald­ton fing eine lustige Reise­bekan­ntschaft an. Von dort an trafen wir immer wieder die selbe Reiseg­ruppe ent­lang der West­küste. Selb­st an Orten mit vie­len Camp­ing­plätzen, entsch­ieden wir uns, unab­hängig von einan­der, für den sel­ben Platz. Nach zahlre­ichen Begeg­nun­gen trafen wir uns schließlich in Exmouth zum Abendessen.

Pink Lake

Unser Let­zter Stopp in der Gegend von Ger­lad­ton war der Pink Lake. Schon früher unter­nah­men wir mehrfach den Ver­such einen pinken See zu sehen. Es klappte bis dort hin nicht, weil die Seen entwed­er aus­getrock­net oder doch blau waren. Wann immer ein Pink Lake in der Nähe war, kon­nten wir nicht anders, als dort hin.

Der Pink Lake bei Port Gre­go­ry war unge­fähr 45 Minuten Aut­o­fahrt von Ger­ald­ton ent­fer­nt. Ges­pan­nt, aber ohne große Hoff­nun­gen fuhren wir dort hin. Der Weg war sehr kur­ven­re­ich. Dort angekom­men freuten wir uns sehr, weil der See tat­säch­lich pink war. Die Fär­bung war nicht sehr stark, aber den­noch erkennbar. Der Pink Lake hat seine Farbe auf­grund des großen Aufkom­mens der Dunaliel­la Alge. Diese pro­duziert Farbstoffe.

Pink Lake in der Nähe von Geraldton

Endlich hat sich ein klein­er Traum erfüllt und so war dies der erste Pink Lake, der wirk­lich pink war.

~ Daniel

 

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