Der Charme von Margaret River

Jet­zt, wo wir auf ein­er Milch­farm arbeit­en, befind­en wir uns in der Nähe von Mar­garet Riv­er. Deshalb kommt es zu häu­figeren Besuchen in dieser kleinen wun­der­schö­nen Stadt. Schon bei unserem ersten Besuch dort hat sie uns gut gefall­en.

Margaret River

Die Innenstadt

Mar­garet Riv­er ver­fügt über eine Haupt­straße an der sich aller­lei Geschäfte tum­meln. Als erstes gibt es das Vis­i­tor­center, darauf fol­gen viele weit­ere Geschäfte, nen­nenswert sind Fol­gende: der Süßigkeit­en­laden, die Apotheke, ver­schiedene Sou­ve­nier­lä­den, die Super­märk­te Wool­worths und Coles, eine Bäck­erei, eine Döner­bude und die vie­len Surfer­shops.

Der Süßigkeit­en­laden ist der einzige in ganz Aus­tralien – bis jet­zt -, wo ich meine geliebtes Salzher­ingslakritz gefun­den habe! Allein deswe­gen ver­di­ent der Laden schon sehr viel Sym­pa­thie, zudem sind die Verkäuferin­nen sehr nett und immer für einen kleinen Plausch offen. Nur am Rande ange­merkt sollte vielle­icht sein, dass Daniel am lieb­sten den ganzen Laden gekauft hätte.

Margaret River Sweetshop Schild

Eine Apotheke ist immer gut, genau wie eine Döner­bude. Dort haben wir sehr leck­er gegessen bei unserem ersten Besuch in Mar­garet Riv­er. Die Bäck­erei bietet viele ver­schiedene Leck­ereien und dort duftet es immer so unver­schämt gut.

Die ver­schiede­nen Sou­ve­nier­lä­den sind super süß ein­gerichtet und bieten viele Dinge an, man kann sich gar nicht satt sehen. Die Surfer­shops dage­gen bieten jede Menge Equip­ment zum sur­fen an. Wir waren bei unserem ersten Besuch in Mar­garet Riv­er noch auf der Suche nach einem Surf­board, mussten aber lei­der fest­stellen, dass diese Dinger ver­dammt teuer sind… So wurde nichts daraus. Die Geschäfte verkaufen allerd­ings auch schöne Klam­ot­ten, die Preise sind aber dementsprechend hap­pig.

Die Super­märk­te Wool­worths, bei uns nur noch Woolies genan­nt, und Coles ver­sor­gen uns mit nahezu allem, was wir brauchen. Komis­cher­weise lassen sich in Mar­garet Riv­er in keinem dieser Super­märk­te Pflau­men find­en… Oft sitzen wir vor dem Einkaufen im Einkauf­szen­trum vor Woolies und nutzen das freie WLAN des Super­mark­tes, zum Beispiel um diesen Blog­text hochzu­laden.

Die Umgebung

In der Umge­bung von Mar­garet Riv­er befind­et sich das Meer mit wun­der­schö­nen Strän­den. Dort läuft der Cape to Cape Walk ent­lang, ein Wan­der­weg, der sich von Cape Leeuwin bis zum Cape Nat­u­ral­iste erstreckt und somit vom Anfang der West­küste im Süden Aus­traliens bis zum „Knick“ erstreckt, also die Stelle, an der das Fes­t­land einen Bogen macht. Einige Teile diese Wegen haben wir schon absolviert und kön­nen ihn nur empfehlen.

Weit­er­hin sind auch Harmelin Bay und der Ker­ri For­rest nicht weit ent­fer­nt. Harmelin Bay ist eine bekan­nte Bucht, an der sich häu­fig Rochen beobacht­en lassen. Wir haben dort ein sehr großes Exem­plar betra­cht­en kön­nen. Der Ker­ri For­rest dage­gen ist bekan­nt für die gle­ich­nami­gen Bäume. Es gibt dort ver­schiedene Wan­der­wege, mit welchen wir uns in Zukun­ft noch mehr befassen wollen.

Margaret River

Weitere Geschäfte

Mar­garet Riv­er ver­fügt über eine Straße in der sich ver­schiedene Fab­riken ange­siedelt haben. Wir haben dort die Honig­fab­rik besucht, da Daniel ein klein­er Honig­fan ist. Dort kon­nten wir die Bienen bei ihrer Arbeit beobacht­en. Eine Führung durch die Fab­rik ist auch möglich, diesen haben wir jedoch nicht gemacht. Es ist möglich im Shop alle möglichen Honig­sorten zu pro­bieren und ich kann sagen, dass es sehr lange gedauert hat…

Weit­er­hin besucht­en wir die Schoko­laden­fab­rik. Lei­der war es dort sehr voll und sie war nicht so cool, wie die von Willi Won­ka. Es gab jede Menge Schoko­lade zum kaufen. Auch dort kon­nten wir pro­bieren. Drei sehr große gefüllte Schüs­seln mit Schoko­drops ste­hen zur Ver­fü­gung mit weißer Schoko­lade, nor­maler Schoko­lade und Zart­bit­ter­schoko­lade. Wir pro­bierten ordentliche Men­gen und begaben uns daraufhin zum Fen­ster. Von dort kon­nten wir einen Blick auf die Pro­duk­tion wer­fen. Lei­der war die Schoko­lade ver­dammt teuer.

Außer­dem gab es in der Straße noch eine Müs­li­fab­rik und eine Nougat­fab­rik, die wir jedoch nicht besucht­en, vielle­icht kommt das aber noch…

Die Seifenfabrik

Bei unserem let­zten Besuch in Mar­garet Riv­er fuhren wir bei einem kleinen Seifengeschäft vor­bei, das Seife, Duschzeug, Lip­pen­bal­sam und einige Essensspezial­itäten aus eigen­er Her­stel­lung verkauft. Dort schaut­en wir uns inten­siv um. Daniel inter­essierte vor allem eine bes­timmte Marme­lade und ein Honig, der, so schien es mir, unbe­han­delt war. Ich inter­essierte mich für ein Buch von dem ich schon öfter gehört hat­te, aber ich werde es mir lieber zuhause auf deutsch kaufen und für den Lip­pen­bal­sam, dabei kon­nte ich mich aber für keine Geruch­srich­tung entschei­den. Let­z­tendlich entsch­ieden wir uns für eine Rasier­seife, da wir dieses Pro­dukt gerne in Zukun­ft aus­pro­bieren möcht­en. Das liegt nicht nur daran, dass es platzs­paren­der ist als Rasier­schaum, son­dern auch ergiebiger und uns ständig die Rasier­schaumver­pack­ung kaputt geht…

Das alles trägt zum Charme von Mar­garet Riv­er bei. Wir fühlen uns in dieser kleinen Stadt wohl. Ein Kri­tikpunkt ist allerd­ings die große Baustelle auf der Haupt­straße, die dort schon eine ganze Weile ist. Deswe­gen sind wir gezwun­gen um von einem Super­markt zum anderen zu kom­men, statt ein­mal über die Kreuzung zu fahren, einen Umweg außen­rum von geschätzten zwei bis drei Kilo­me­tern zu fahren. Wir nehmen das Ganze dann immer als Anlass einen Halt an der Tankstelle einzule­gen.

~ Jen­ny

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